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Klima
Herz — Desk Klima · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Eine Flut aus Wasser und Schlamm erfasste am Mittwoch Ortschaften entlang der Flüsse Bhote Koshi und Trishuli in Nepal. Fast 400 Menschen kamen ums Leben, rund 1.400 werden weiterhin vermisst – überwiegend Touristinnen und Touristen. Unter den Vermissten sind 39 australische Staatsangehörige. Mehrere Familien waren auf einer Pilgerreise zum Berg Kailash in Tibet unterwegs. Angehörige berichten, sie hätten keine klaren Informationen über die laufende Suche erhalten.
Eine als tsunamiähnlich beschriebene Flut aus Wasser und Schlamm erfasste am Mittwoch mehrere Dörfer und Städte in Nepal. Die betroffenen Orte liegen laut The Japan Times entlang der Flüsse Bhote Koshi und Trishuli.
Hunderte Leichen wurden geborgen; laut The Guardian liegt die Zahl der Todesopfer bei fast 400. Rund 1.400 Menschen, überwiegend Touristinnen und Touristen, werden weiterhin vermisst.
Unter den Vermissten im Katastrophengebiet sind 39 australische Staatsangehörige.
Shylaja Muralitharan, 42, ihr Ehemann Chandrasekaran Muralitharan, 47, sowie ihre Söhne Ashwin, 14, und Aarush, 11, verschwanden am Mittwochmorgen. Die Familie nahm an einer Pilgerreise teil, als die Flut eintraf.
Vaishnavi, die jüngere Schwester von Shylaja Muralitharan, verlor kurz nach dem Frühstück den Kontakt zu ihnen. Sie sagte, die Angehörigen seien weiterhin besorgt, hofften aber auf ihre Rettung.
Die Familie wollte einen Einwanderungskontrollposten an der Grenze zwischen Tibet und Nepal erreichen. Sie reiste mit einer Gruppe von 15 Australierinnen und Australiern auf einer von Himalayan Glacier Adventures organisierten Tour zum Berg Kailash in Tibet.
Vaishnavi sprach nach eigenen Angaben mit Verantwortlichen des australischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und Handel. Sie erklärte jedoch, keine klaren Informationen über die Suche nach den Vermissten erhalten zu haben.
Die Australierin Sumi Adhikari befand sich in einem Einwanderungsbüro am Grenzübergang Gyirong, als das Wasser eintraf. Sie nahm an einer Pilgerreise der Isha Foundation teil, einer 1992 von Sadhguru Jaggi Vasudev gegründeten gemeinnützigen spirituellen Organisation.
Ihr Ehemann Nava Pandey reiste nach Nepal, um Informationen über sie zu suchen.
Auch Venkatraman Balakrishnan, 52, und Chitra Venkatraman, 46, ein Ehepaar aus dem australischen Bundesstaat New South Wales, werden vermisst. Sie gehörten zu den 15 australischen Reisenden auf dem Weg zum Berg Kailash.
Sreedharan und Lakshmi Iyer reisten ebenfalls mit ihren Söhnen Rishab, 23, und Rudhra, 20, zum Berg Kailash. Alle vier werden vermisst.
Rishab und Rudhra spielen Cricket für den West Pennant Hills Cherrybrook Cricket Club. Beide studieren Medizin an der University of Newcastle.
Elf weitere Australierinnen und Australier, die mit Trekkers Society reisten, sowie sechs Reisende von Kailash Journeys werden vermisst. Weitere australische Staatsangehörige waren mit anderen Gruppen unterwegs.
Die meisten vermissten Australierinnen und Australier sollen aus New South Wales stammen. Einige kommen zudem aus Victoria und Queensland.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die Fluten erfassten Ortschaften entlang der Flüsse Bhote Koshi und Trishuli in Nepal.
Hunderte Leichen wurden geborgen; die Zahl der Todesopfer liegt bei fast 400.
Rund 1.400 Menschen, überwiegend Touristinnen und Touristen, werden weiterhin vermisst.
Unter den Vermissten wurden 39 australische Staatsangehörige identifiziert.
Mehrere von ihnen nahmen an Rundreisen oder Pilgerfahrten zum Berg Kailash in Tibet teil.