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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
In Deutschland sind zwischen dem 6. April und dem 16. August 2026 schätzungsweise rund 15.800 Menschen an hitzebedingten Ursachen gestorben. Das Robert Koch-Institut führt etwa 9.600 dieser Todesfälle auf die extreme Hitze Ende Juni zurück. Weitere rund 4.000 Todesfälle werden mit den besonders hohen Temperaturen in den ersten beiden Augustwochen in Verbindung gebracht. Am stärksten betroffen waren Menschen ab 75 Jahren. Die Schätzung für 2026 liegt über dem bisherigen Höchstwert der vergangenen zehn Jahre: 2018 waren rund 8.900 hitzebedingte Todesfälle verzeichnet worden.
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts, über die Die Zeit berichtet, starben in Deutschland zwischen dem 6. April und dem 16. August 2026 rund 15.800 Menschen an hitzebedingten Ursachen.
Das Robert Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung für die Überwachung und Bekämpfung von Krankheiten sowie für angewandte Forschung und öffentliche Gesundheit.
Am stärksten betroffen waren Menschen ab 75 Jahren. Rund 1.500 der Verstorbenen waren jünger als 65 Jahre.
Mehr Frauen als Männer starben an hitzebedingten Ursachen. Das RKI erklärt dies mit dem höheren Frauenanteil unter älteren Menschen.
Die Schätzung für 2026 ist die höchste der vergangenen zehn Jahre in Deutschland. Der bisherige Höchstwert lag 2018 bei rund 8.900 Todesfällen.
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Im Saarland wurden rund 53 Todesfälle je 100.000 Einwohner geschätzt. In Rheinland-Pfalz waren es 48, in Hessen 35 und in Baden-Württemberg 32 je 100.000 Einwohner.
Das RKI kombiniert verschiedene Datensätze, weil Hitze nicht bei jedem Todesfall direkt als Ursache festgestellt werden kann. Die tatsächliche Zahl für 2026 könnte deshalb über der veröffentlichten Schätzung liegen.
Hitze führt nur selten unmittelbar zum Tod, etwa durch einen Hitzschlag. Meist wirkt sie mit bereits bestehenden gesundheitlichen Problemen zusammen.
Dazu zählen insbesondere Herz-Kreislauf-, Lungen- und Nierenerkrankungen.
Zwischen dem 6. April und dem 16. August 2026 wurden rund 15.800 Todesfälle geschätzt.
Am stärksten betroffen waren Menschen ab 75 Jahren.
Der extremen Hitze Ende Juni 2026 wurden rund 9.600 Todesfälle zugerechnet.
Hitze kann nicht bei jedem Todesfall direkt als Ursache festgestellt werden. Das RKI kombiniert daher verschiedene Datensätze.
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