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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Nach einer Sturzflut im Himalaya werden in Nepal und China mehr als 1.300 Menschen vermisst. Laut ANSA und Die Zeit starben mindestens 163 Menschen, wobei die verfügbaren Opferzahlen voneinander abweichen. Ein Gletscherabbruch löste eine Lawine aus Eis und Geröll aus. Diese staute zunächst den Fluss Lhende, bevor eine Flutwelle freigesetzt wurde. In Nepal retteten Einsatzkräfte 104 Menschen. Große Schlammmassen und blockierte Straßen erschweren den Zugang zum Grenzgebiet. Die USA kündigten für Nepal eine Soforthilfe von 500.000 US-Dollar an.
Nach einer Sturzflut im Himalaya werden in Nepal und China mehr als 1.300 Menschen vermisst, wie ANSA und Die Zeit berichten.
Die Angaben zur Zahl der Todesopfer unterscheiden sich: Laut ANSA bargen die nepalesischen Behörden 165 Leichen in Nepal. Die Zeit berichtet von mindestens 163 Toten im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet.
In Nepal gelten 826 Menschen als vermisst. Darunter sind 85 Angehörige der Sicherheitskräfte: 44 Soldaten, 28 Polizisten und 13 Mitglieder der Armed Police Force.
Die chinesischen Behörden meldeten am Morgen 558 Vermisste nach einem Erdrutsch an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Unter ihnen sind 260 ausländische Staatsangehörige.
Einsatzkräfte retteten 104 Menschen, vor allem in den nepalesischen Gebieten Rasuwa, Nuwakot und Dhading. Die Suche wurde in den frühen Morgenstunden wieder aufgenommen.
Der United States Geological Survey (USGS), eine US-Bundesbehörde für Geowissenschaften, analysierte das Signal, das am Mittwoch um 8.37 Uhr Ortszeit aufgezeichnet worden war.
Das zunächst als Erschütterung der Magnitude 5,2 erfasste Ereignis war kein Erdbeben. Nach Erkenntnissen des USGS brach ein Gletscher ab und löste eine Lawine aus Eis und Geröll aus.
Ein von Die Zeit zitierter Experte des International Centre for Integrated Mountain Development (Icimod) erklärte, die Lawine habe zunächst den Fluss Lhende aufgestaut. Als diese Barriere brach, wurde die Flutwelle freigesetzt.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die Flut riss im Grenzgebiet ganze Dörfer fort. Auch Straßen, Brücken sowie Wasser- und Solarkraftanlagen wurden beschädigt.
Mehrere wichtige Straßenverbindungen bleiben blockiert. Große Schlammmassen erschweren den Rettungsteams den Zugang zum Katastrophengebiet.
Die nepalesische Armee setzte Hubschrauber und Rettungsteams ein. China entsandte Einsatzkräfte zum überfluteten Grenzübergang Gyirong.
Die USA kündigten eine Soforthilfe von 500.000 US-Dollar für Nepal an. Damit sollen Notunterkünfte, lebensnotwendige Güter sowie Angebote zur Wasser-, Hygiene- und Sanitärversorgung finanziert werden.
Die Hilfe wird über eine Vereinbarung mit Catholic Relief Services abgewickelt, einer 1943 gegründeten Hilfsorganisation der katholischen Kirche in den USA.