Ausland
Nepal und Tibet: Mehr als 1.300 Vermisste nach Sturzflut
Nach einer Sturzflut im Himalaya werden in Nepal und China mehr als 1.300 Menschen vermisst. Laut ANSA und Die Zeit starben mindestens 163 Menschen, wobei die verfügbaren Opferzahlen voneinander abweichen. Ein Gletscherabbruch löste eine Lawine aus Eis und Geröll aus. Diese staute zunächst den Fluss Lhende, bevor eine Flutwelle freigesetzt wurde. In Nepal retteten Einsatzkräfte 104 Menschen. Große Schlammmassen und blockierte Straßen erschweren den Zugang zum Grenzgebiet. Die USA kündigten für Nepal eine Soforthilfe von 500.000 US-Dollar an.
