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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Die Reallöhne in Deutschland sind im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,5 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erhöhten sich die Nominallöhne um 4,1 Prozent, während die Verbraucherpreise um 2,5 Prozent zulegten. Im ersten Quartal hatte das reale Lohnplus noch 1,8 Prozent betragen. Besonders stark stiegen die Verdienste im unteren Lohnsegment. Trotz der jüngsten Zuwächse lagen die Reallöhne lediglich 0,6 Prozent über dem Niveau des zweiten Quartals 2019.
Die Reallöhne in Deutschland sind im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem gleichen Quartal 2025 um 1,5 Prozent gestiegen. Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten wurden unter anderem vom Handelsblatt aufgegriffen.
Von April bis Juni erhöhten sich die Nominallöhne um 4,1 Prozent, während die Verbraucherpreise um 2,5 Prozent stiegen. Damit nahmen die preisbereinigten Verdienste und die lohnbezogene Kaufkraft zu.
Im ersten Quartal 2026 waren die Reallöhne im Jahresvergleich noch um 1,8 Prozent gestiegen. Im zweiten Quartal verlangsamte sich der Zuwachs auf 1,5 Prozent.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Der letzte vom Statistischen Bundesamt erfasste Rückgang der Reallöhne datiert aus dem ersten Quartal 2023.
Im zweiten Quartal 2026 lagen die deutschen Reallöhne nur 0,6 Prozent über dem Niveau des zweiten Quartals 2019.
Malte Lübker vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung erklärte, die Reallohnzuwächse kämen den Beschäftigten und der Konjunktur zugute. Zugleich wies er darauf hin, dass der Vorjahresvergleich die früheren, inflationsbedingten Kaufkraftverluste verdecke.
Die Nominallöhne stiegen in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei um 8,9 Prozent. In der Energieversorgung betrug das Plus 7,6 Prozent, im Finanz- und Versicherungswesen 7,5 Prozent.
Unterdurchschnittlich entwickelten sich die Nominallöhne in Kunst und Unterhaltung mit einem Plus von 3,4 Prozent, im Bildungsbereich mit 2,4 Prozent sowie bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit 1,8 Prozent.
Das unterste Fünftel der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verzeichnete einen durchschnittlichen Verdienstzuwachs von 6,7 Prozent. Beim obersten Fünftel waren es 3,3 Prozent.
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland wurde Anfang 2026 auf 13,90 Euro je Stunde angehoben. Davon profitieren vor allem Beschäftigte mit niedrigen Löhnen.
Die nominale Vergütung von Auszubildenden stieg im zweiten Quartal binnen Jahresfrist um 6,0 Prozent. Bei geringfügig Beschäftigten, zu denen insbesondere Menschen mit einem Minijob zählen, betrug das Plus 4,7 Prozent.
Im zweiten Quartal 2026 lagen sie 1,5 Prozent über dem Wert des gleichen Quartals 2025.
Die Nominallöhne erhöhten sich um 4,1 Prozent und damit stärker als die Verbraucherpreise, die um 2,5 Prozent zulegten.
Das unterste Fünftel der Vollzeitbeschäftigten erreichte mit durchschnittlich 6,7 Prozent den stärksten Verdienstzuwachs.
Im zweiten Quartal 2026 lagen sie 0,6 Prozent über dem Niveau des zweiten Quartals 2019.
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