Ausland
Nepal–Tibet: Mehr als 150 Tote und 579 vermisste Touristen nach Sturzflut
Eine Sturzflut mit einer Schlammlawine hat am Mittwoch Ortschaften nahe der Grenze zwischen Nepal und Tibet getroffen. Laut BBC sind mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen. Die nepalesische Polizei meldet 579 vermisste Touristen, darunter 466 ausländische Staatsangehörige aus 28 Ländern. In Tibet berichten chinesische Staatsmedien von drei Toten und 265 Vermissten. Zusätzliche Analysen des US Geological Survey zeigen, dass der Erdrutsch die registrierte seismische Energie erzeugte und nicht durch ein Erdbeben ausgelöst wurde. Der genaue Auslöser bleibt ungeklärt. Die Schäden an Strassen und Brücken werden zunächst auf mehr als 15 Milliarden nepalesische Rupien geschätzt.
