Das politische System der Schweiz: Bundesrat, Parlament, Kantone

Eine Regierung mit 7 Mitgliedern, ein Zweikammerparlament, 26 Kantone und die direkte Demokratie: Wie das politische System der Schweiz wirklich funktioniert.

Die Schweiz ist eine föderale Republik, die auf drei Säulen ruht: dem Föderalismus (die Macht ist zwischen Bund, 26 Kantonen und Gemeinden geteilt), der direkten Demokratie (die Bürger stimmen über Gesetze ab) und der Konkordanz (die wichtigsten Parteien regieren gemeinsam).

Der Bundesrat: eine Kollegialregierung

Die Exekutive liegt beim Bundesrat aus sieben vom Parlament gewählten Mitgliedern. Sie leiten das Land gemeinsam: Es gibt keinen «Präsidenten» im starken Sinne. Das Bundespräsidium wechselt jährlich unter den sieben Mitgliedern und hat eine vor allem protokollarische Rolle.

Das Parlament: zwei gleichberechtigte Kammern

KammerSitzeVertritt
Nationalrat200Das Volk (proportional zur Bevölkerung)
Ständerat46Die Kantone (2 pro Kanton)

Beide Kammern zusammen bilden die Bundesversammlung. Sie haben identische Befugnisse: Ein Gesetz muss von beiden im gleichen Wortlaut verabschiedet werden, um in Kraft zu treten.

Häufige Fragen

Wer regiert die Schweiz?

Der Bundesrat, eine Kollegialregierung aus sieben vom Parlament gewählten Mitgliedern, die gemeinsam entscheiden. Das Präsidium wechselt jährlich.

Was sind die beiden Kammern des Schweizer Parlaments?

Der Nationalrat (200 Sitze, vertritt das Volk) und der Ständerat (46 Sitze, vertritt die Kantone). Zusammen bilden sie die Bundesversammlung.

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