Die Geschichte der Schweiz in einigen Schlüsseldaten

Von 1291 bis zur UNO 2002, über den Bundesstaat von 1848: die grossen Daten, die die Schweiz geprägt haben, einfach zusammengefasst.

Die Schweizer Geschichte ist die eines Bündnisses, das sich über mehr als sieben Jahrhunderte erweitert und gewandelt hat – von einem Pakt zwischen Bergtälern zum modernen Bundesstaat. Wenige Daten genügen, um den roten Faden zu fassen.

DatumEreignis
1291Gründungsbund zwischen Uri, Schwyz und Unterwalden (symbolisches Datum des Nationalfeiertags, 1. August).
1815Der Wiener Kongress anerkennt die Neutralität der Schweiz und legt ihre Grenzen fest.
1848Erste Bundesverfassung: Geburt des modernen Bundesstaates.
1971Frauen erhalten auf Bundesebene das Stimmrecht – spät.
2002Die Schweiz tritt der UNO bei, durch Volksabstimmung.

Ein langsamer, vorsichtiger Aufbau

Dieser Weg erklärt vieles am heutigen Land: Die Verbundenheit mit dem Föderalismus und der Autonomie der Kantone stammt aus dieser Bündnisgeschichte, und Neutralität wie direkte Demokratie wurzeln darin. Das sehr späte Frauenstimmrecht von 1971 erinnert zugleich daran, dass diese Vorsicht eine Kehrseite hat.

Häufige Fragen

Wann wurde die Schweiz gegründet?

Das symbolische Datum ist 1291, gefeiert am 1. August; der moderne Bundesstaat entsteht jedoch mit der Verfassung von 1848.

Wann erhielten die Frauen das Stimmrecht?

Auf Bundesebene erst 1971, ein spätes Datum im Vergleich zu den meisten westlichen Demokratien.

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