Die Feiertage in der Schweiz: warum sie je nach Kanton wechseln

Nur ein eidgenössischer Feiertag, der Rest von den Kantonen bestimmt: warum die Feiertage in der Schweiz von Kanton zu Kanton unterschiedlich sind.

In der Schweiz gibt es fast keine «nationalen» Feiertage. Der Föderalismus spielt auch hier: Ausser dem Nationalfeiertag entscheiden die Kantone über ihre eigenen Feiertage. Ergebnis: Ein arbeitsfreier Tag in Genf kann in Zürich ein Arbeitstag sein.

Der einzige wirklich gemeinsame Tag

Der 1. August, der Nationalfeiertag, ist der einzige im ganzen Land anerkannte Feiertag (im Bundesrecht einem Sonntag gleichgestellt). Er erinnert an den Gründungsbund von 1291. Alles andere – Neujahr, Karfreitag, Auffahrt, Weihnachten… – hängt von den kantonalen Regeln ab, dazu kommen regions- oder konfessionsspezifische Feste.

Eine Karte mit variabler Geometrie

Gewisse Feste sind vor allem katholisch (Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen) und in den katholisch geprägten Kantonen frei, anderswo nicht. Andere, wie der Genfer Bettag oder der Eidgenössische Bettag, sind regionsspezifisch. Als Arbeitgeber wie als Angestellter muss man also stets den Kanton – und manchmal die Gemeinde – beachten.

Häufige Fragen

Was ist der einzige nationale Feiertag der Schweiz?

Der 1. August, der Nationalfeiertag, der einzige im ganzen Land anerkannte Tag. Alle anderen Feiertage werden von den Kantonen bestimmt.

Warum variieren die Feiertage je nach Kanton?

Wegen des Föderalismus: Ausser dem 1. August legt jeder Kanton seine eigenen Feiertage fest, oft verbunden mit seiner religiösen Tradition.

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