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Herz — Desk Sport · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 4 Min.
Die französische App Yuka ermöglicht das Scannen von Barcodes von Lebensmitteln und Kosmetikprodukten, um eine Gesundheitsbewertung zu erhalten. Sie beansprucht laut BBC 85 Millionen Nutzer in 12 Ländern. Die USA sind mit 28 Millionen Nutzern ihr größter Markt, gefolgt von Frankreich (6 Millionen) und dem Vereinigten Königreich (etwa 5 Millionen). Co-Gründerin und CEO Julie Chapon ist vor drei Jahren in die USA gezogen, um diese Expansion zu leiten. Robert F. Kennedy Jr., Gesundheitsminister der Trump-Administration, erklärte öffentlich, dass Yuka seine Lieblingsapp ist.
Yuka wurde 2015 in Frankreich gestartet und ist eine Mobile App zum Scannen von Barcodes von Lebensmitteln und Kosmetikprodukten. Sie vergibt sofort eine Gesundheitsbewertung von 0 bis 100, angezeigt in Grün, Gelb oder Rot, zusammen mit Informationen zu Zusatzstoffen. Nach Angaben der BBC beansprucht Yuka heute 85 Millionen Nutzer in 12 Ländern – darunter mehrere europäische Länder, die USA, Kanada und Australien – und eine Datenbank mit 6 Millionen Lebensmitteln, die täglich um etwa 1.200 neue Einträge erweitert wird.
Die USA sind mit 28 Millionen Nutzern sein größter Markt, gefolgt von Frankreich (6 Millionen) und dem Vereinigten Königreich (etwa 5 Millionen). Co-Gründerin und CEO Julie Chapon zog vor drei Jahren in die USA, um das Wachstum der App zu führen, während die Zentrale des Unternehmens in Frankreich bleibt.
Robert F. Kennedy Jr., Sekretär für Gesundheit und menschliche Dienste in der Trump-Administration, erklärte öffentlich, dass Yuka seine Lieblingsapp ist.
Yuka basiert teilweise auf Open Food Facts – einem kollaborativen Projekt mit dem Ziel, eine kostenlose und offene Datenbank der weltweit vermarkteten Lebensmittel aufzubauen. Es wurde 2012 von französischen Entwickler Stéphane Gigandet anlässlich eines Sensibilisierungstages des britischen Chefs Jamie Oliver gegründet und umfasst heute mehr als 4 Millionen Produkte.
Zwei Monate nach dem Start von Yuka führte die französische Regierung den Nutri-Score ein, ein freiwilliges Label auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen. Das System wurde vom Forscher Serge Hercberg der Universität Paris-Sorbonne entwickelt und war vom britischen Traffic-Light-System inspiriert. Es wurde von Unternehmen wie Danone und Nestlé übernommen – aber Marken, deren Produkte eine schlechte Bewertung erhalten würden, vermeiden es tendenziell.
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Lebensmittelverfolgungs-Systeme erreichen leider nur die wohlhabenderen Bevölkerungsschichten und nicht diejenigen, die am meisten von ernährungsbedingten Gesundheitsproblemen betroffen sind.
— Serge Hercberg, Forscher an der Universität Paris-Sorbonne, Schöpfer des Nutri-Score
Wenige Menschen haben Zeit, Kapazität oder den Willen, sich mit Etiketten und Lebensmittelinformationen über ihre üblichen Gewohnheiten hinaus auseinanderzusetzen.
— Christian Reynolds, Lektor für Ernährungspolitik, City St George's University London
Die Verfügbarkeit von Yuka in der Schweiz und dessen Nutzung unter schweizer Verbrauchern sind in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert. Die Verteilung der Benutzer in den neun anderen abgedeckten Ländern – außer USA, Frankreich und Vereinigtes Königreich – ist nicht angegeben. Der genaue Algorithmus, der die Bewertung von 0 bis 100 bestimmt, wird in den konsultierten Quellen nicht beschrieben.
Die App vergibt eine Bewertung von 0 bis 100, angezeigt in Grün (gut), Gelb (durchschnittlich) oder Rot (schlecht), basierend auf Informationen über ein Lebensmittel- oder Kosmetikprodukt, insbesondere über Zusatzstoffe. Die genauen Details des Algorithmus sind in den verfügbaren Quellen nicht angegeben.
Yuka basiert unter anderem auf Open Food Facts, einem kollaborativen Projekt, das eine kostenlose und offene Datenbank der weltweit vermarkteten Lebensmittel aufbauen soll. Die eigene Datenbank umfasst 6 Millionen Lebensmittel, die täglich um etwa 1.200 Einträge erweitert werden.
Der Nutri-Score ist ein freiwilliges Label auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen, das 2015 von der französischen Regierung eingeführt wurde. Es wurde vom Forscher Serge Hercberg (Universität Paris-Sorbonne) entwickelt und war vom britischen Traffic-Light-System inspiriert. Es wird von Marken wie Danone und Nestlé übernommen, aber nicht von allen.
Mit 28 Millionen Nutzern übersteigen die USA bei weitem Frankreich (6 Millionen) und das Vereinigte Königreich (etwa 5 Millionen). Co-Gründerin Julie Chapon zog vor drei Jahren dorthin, um dieses Wachstum zu unterstützen. Die öffentliche Unterstützung durch Robert F. Kennedy Jr., Gesundheitsminister, trug zur Steigerung der Bekanntheit der App bei.
Nein, laut Serge Hercberg, dem Schöpfer des Nutri-Score. Er schätzt, dass diese Tools nur die wohlhabenderen Bevölkerungsschichten erreichen und nicht diejenigen, die am meisten von ernährungsbedingten Gesundheitsproblemen betroffen sind.
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