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Klima
Herz — Desk Klima · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Andy Burnham wurde nach Angaben von Carbon Brief am 14. Juli 2026 als nächster britischer Premierminister designiert. Er setzt sich seit mindestens 2008 für einen Net-Zero-Übergang ein. Während seiner Kampagne zur Übernahme der Labour-Partei-Führung im Juni 2026 äußerte er jedoch eine gewisse Offenheit gegenüber einem möglichen Verzicht auf das Versprechen der Partei, neue Bohrungen in der Nordsee zu stoppen. Burnhams Regierung könnte Ed Miliband, derzeit Staatssekretär für Net-Zero, zum Schatzkanzler ernennen und die Wirtschafterin Miatta Fahnbulleh als Nachfolgerin einsetzen.
Nach Angaben von Carbon Brief ist Andy Burnham am 14. Juli 2026 der designierte nächste britische Premierminister. Während seiner Kampagne zur Übernahme der Labour-Partei-Führung im Juni 2026 äußerte er bezüglich der möglichen Aufgabe des Versprechens der Partei, neue Bohrungen in der Nordsee zu stoppen, ein « something of an open mind » – eine gewisse Offenheit.
Weit verbreitete Spekulationen machen Ed Miliband, derzeit Staatssekretär für Net-Zero, zum zukünftigen Schatzkanzler. Miatta Fahnbulleh, Wirtschafterin und linke britische Politikerin sowie Verbündete von Burnham und Miliband, hätte großen Chancen, Miliband als Staatssekretärin für Net-Zero nachzufolgen.
Burnham spricht öffentlich über den Klimawandel seit mindestens dem 24. Januar 2008, als er während seines letzten Tages als Chief Secretary to the Treasury (zweithöchster Ministerposten im britischen Finanzministerium nach dem Kanzler der Staatskasse) den Stern-Report erwähnte.
Am 15. Juli 2015, bei seiner ersten Kandidatur für die Labour-Führung, erklärte er, dass die Labour-Partei unter seiner Führung dem Kampf gegen den Klimawandel und den Chancen der grünen Wirtschaft niemals den Rücken kehren würde.
Beim Greater Manchester Green Summit am 18. Oktober 2021 vertrat Burnham die Ansicht, dass eine beschleunigte Klimareaktion « Tausende guter Arbeitsplätze » schaffen und das Verkehrssystem verbessern könnte.
Er warnte auch davor, dass Net-Zero zum « nächsten Brexit » werden könnte – einer so polarisierenden Debatte wie die über den Ausstieg aus der Europäischen Union.
Am 29. April 2025 plädierte Burnham beim Innovation Zero World Congress in London dafür, dass Großbritannien die Gelegenheit nutzen sollte, ein « grüner Führungsstaat » zu werden, während sich andere Länder vom Net-Zero abwenden.
An opportunity is opening up for Britain as other countries move away from net-zero. We should seize that… We can make Britain a green leader. This is not the time to tiptoe, it is the time to commit to this path.
— Andy Burnham, Innovation Zero World Congress, London, 29. April 2025
Am 6. Juni 2025 unterstützte Burnham als damaliger Bürgermeister von Greater Manchester das « fossil fuel treaty » – einen internationalen Pakt für die schrittweise Ausstiegsphase aus Kohle, Öl und Gas – in einer Videobotschaft und bezeichnete es als « Rettungsleine », der sich « alle Regierungen » anschließen sollten.
Am 29. November 2025 forderte er auf, die Befugnisse und die Finanzierung von Kommunen für Klimamaßnahmen zu stärken.
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Burnhams endgültige Position zu Nordsee-Bohrungen ist nicht festgelegt: Seine im Juni 2026 ausgedrückte « Offenheit » lässt die Frage einer Lockerung der Labour-Energiepolitik offen. Die genaue Zusammensetzung seiner Regierung – insbesondere die Besetzung des Schatzamtes und des Postens des Staatssekretärs für Net-Zero – ist nicht offiziell bestätigt. Der genaue Umfang des Begriffs « fossil fuel treaty », wie er von Burnham verwendet wird, sowie die genaue Art des Innovation Zero World Congress, konnten nicht unabhängig verifiziert werden.
Seit mindestens 2008 setzt sich Burnham öffentlich für den Klimawandel-Übergang ein. Im Juni 2026 differenzierte er seine Position, indem er ausdrückte, dass er bezüglich Nordsee-Bohrungen eine gewisse Offenheit habe.
Miatta Fahnbulleh, Wirtschafterin und linke britische Politikerin, wird als ernsthafte Kandidatin für die Nachfolge von Ed Miliband gehandelt, der zum Schatzkanzler vorgesehen wird.
Es handelt sich um einen internationalen Pakt für die schrittweise Ausstiegsphase aus Kohle, Öl und Gas. Sein genauer Umfang und seine Unterzeichner konnten in verfügbaren Quellen nicht unabhängig verifiziert werden.