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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Armin Willingmann, SPD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, fordert den Erhalt von Minijobs – gering bezahlte Beschäftigungen ohne Sozialabgaben – für Studierende. Er unterstützt grundsätzlich den Vorschlag der Alterssicherungskommission, einer deutschen Beratungskommission für Rentensicherheit, die empfiehlt, diese Jobs in reguläre Beschäftigungsverhältnisse mit Sozialabgaben umzuwandeln. Willingmann möchte jedoch, dass eine Ausnahme für Studierende gilt. Diese Aussagen machte Willingmann gegenüber Medien der Funke Mediengruppe, die in Essen ansässig ist.
Armin Willingmann, SPD-Spitzenkandidat für die kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, setzt sich für den Erhalt von Minijobs ein – eine gering bezahlte Beschäftigungsform (geringfügige Beschäftigung), bei der der Arbeitnehmer normalerweise von Sozialabgaben unterhalb einer gesetzlichen monatlichen Grenze befreit ist – für Studierende. Diese Positionen äußerte er gegenüber Zeitungen der Funke Mediengruppe, ehemals WAZ-Mediengruppe, mit Sitz in Essen.
Die Alterssicherungskommission, eine Beratungskommission, die beauftragt ist, das deutsche Rentensystem zu bewerten und Vorschläge für strukturelle Reformen zu formulieren, hat vorgeschlagen, Minijobs weitgehend in reguläre Beschäftigungsverhältnisse mit Sozialabgaben umzuwandeln.
Willingmann unterstützt diesen Vorschlag grundsätzlich, erachtet es aber für unerlässlich, dass eine Ausnahme für Studierende gilt.
Das deutsche Rentensystem, das älteste Europas laut Wikipedia, beruht auf drei Säulen: eine obligatorische gesetzliche Altersrente nach dem Umlageverfahren, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge. Es wurde 2001 und 2005 grundlegend reformiert, und 2020 wurde eine Mindestrente zur Bekämpfung der Altersarmut eingeführt.
Minijobs wurden in ihrer modernen Form durch die Hartz-II-Reformen von 2003 eingeführt, mit Befreiung von Sozialabgaben für den Arbeitnehmer unter einem bestimmten monatlichen Einkommensgrenzwert.
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Die verfügbaren Quellen präzisieren nicht die Argumente, die Willingmann vorbringt, um die Ausnahme für Studierende zu rechtfertigen. Die Folgemaßnahmen der Bundesregierung zum Vorschlag der Alterssicherungskommission werden ebenfalls nicht erwähnt.
Ein Minijob (geringfügige Beschäftigung) ist eine gering bezahlte Beschäftigungsform. Der Arbeitnehmer ist normalerweise von Sozialabgaben unterhalb eines gesetzlichen Grenzwerts befreit, der seit Oktober 2022 auf 520 € erhöht wurde.
Diese Beratungskommission für Rentensicherheit schlägt vor, Minijobs weitgehend in reguläre Beschäftigungsverhältnisse mit Sozialabgaben umzuwandeln, um die Rentenversicherungsabdeckung der betroffenen Arbeitnehmer zu verbessern.
Armin Willingmann unterstützt die Reform grundsätzlich, fordert aber, dass Studierende von dieser Umwandlung ausgenommen sind und Zugang zu Minijobs behalten können.
Die Funke Mediengruppe ist ein in Essen ansässiger deutscher Medienkonzern, ehemals unter dem Namen WAZ-Mediengruppe bekannt. Sie betreibt die Regionalzeitung Westdeutsche Allgemeine Zeitung sowie die Magazine Gong und Die Aktuelle.