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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Der iranische Militärberater Mohsen Rezaei kündigte am Abend des 17. Juli 2026 über das iranische Staatsfernsehen an, dass der Iran eine »Großoffensive« starten würde, wenn die amerikanischen Luftschläge zwei bis drei Tage länger andauern. Seine Warnung »Keine Grenze wird sicher sein« unterstreicht die drohende Eskalation. Diese Ankündigung kommt am sechsten Kriegstag, der nach iranischen Angaben bereits über 35 Tote und mehr als 300 Verletzte gekostet hat. Das Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran gilt als vollständig gescheitert. Der Brent-Rohölpreis überschreitet nun 85 Dollar pro Fass – ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Kriegsbeginn.
Am Abend des 17. Juli 2026 erklärte Mohsen Rezaei, Militärberater des obersten iranischen Führers, über das iranische Staatsfernsehen, dass der Iran eine »Großoffensive« einleiten würde, sollten die amerikanischen Luftschläge länger als zwei bis drei Tage andauern.
Keine Grenze wird sicher sein.
— Mohsen Rezaei, Militärberater des obersten iranischen Führers, 17. Juli 2026
Diese Erklärung kam am sechsten Kriegstag. Teheran war zum ersten Mal am 16. Juli 2026 angegriffen worden – am fünften Tag der amerikanischen Luftschläge gegen den Iran.
Nach Angaben iranischer Behörden beläuft sich die Bilanz des Konflikts auf über 35 Tote und mehr als 300 Verletzte.
Der Iran hat die Straße von Hormus seit Samstag gesperrt und reagierte auf die amerikanischen Luftschläge mit Angriffen auf Bahrain und Kuwait.
Die USA feuerten AGM-114 Hellfire-Raketen – lasergesteuerte Panzerabwehrraketen von Lockheed Martin, die auf Hubschraubern, Drohnen und Kriegsschiffen verwendet werden – auf einen leeren Tanker in der Straße von Hormus, um diesen auszuschalten.
Der Brent-Rohölpreis überschreitet 85 Dollar pro Fass, ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Kriegsbeginn.
Das Rahmenabkommen – ein Abkommen zwischen Washington und Teheran aus Verhandlungen zum Krieg gegen den Iran, der am 28. Februar 2026 durch eine gemeinsame militärische Operation der USA und Israels begann – zur Beendigung der Feindseligkeiten bestimmt – scheint nun völlig zusammengebrochen zu sein.
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Die von iranischen Behörden gemeldete Bilanz – über 35 Tote und mehr als 300 Verletzte – wurde unabhängig nicht verifiziert.
Die konkrete Natur einer »Großoffensive« wurde nicht präzisiert. Die Aussage, dass »keine Grenze sicher sein wird«, wurde nicht mit Details über angestrebte Ziele unterstützt.
Es handelt sich um ein Rahmenabkommen zur Beendigung des bewaffneten Konflikts, der am 28. Februar 2026 durch eine gemeinsame militärische Operation der USA und Israels gegen den Iran ausgelöst wurde. Dieses Abkommen scheint nun völlig zusammengebrochen zu sein.
Die Straße von Hormus ist eine strategische Seeroute für den weltweiten Öltransport. Irans Sperrung der Straße seit Samstag hat den Brent-Rohölpreis über 85 Dollar pro Fass getrieben – ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Kriegsbeginn.
Mohsen Rezaei ist der Militärberater des obersten iranischen Führers. Am 17. Juli 2026 kündigte er über das iranische Staatsfernsehen die Drohung einer »Großoffensive« an, sollten die amerikanischen Luftschläge länger als zwei bis drei Tage andauern.
Die AGM-114 Hellfire-Raketen sind lasergesteuerte Panzerabwehrraketen, die von der amerikanischen Rüstungsfirma Lockheed Martin hergestellt werden. Sie können von Hubschraubern, Drohnen und Kriegsschiffen abgefeuert werden und werden gegen Fahrzeuge und Gebäude eingesetzt.
