Technik & Wissenschaft
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Herz — Desk Technik & Wissenschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Am 6. August 2026 kündigte die dänische Regierung sofortige Maßnahmen gegen KI-Betrug im gymnasiet, der weiterführenden Schule für 16- bis 19-Jährige, an. Schülerinnen und Schüler müssen ihre zu Hause verfassten schriftlichen Arbeiten künftig mündlich verteidigen. Die Schulen müssen zudem Überwachungssoftware und Firewalls für Prüfungen einrichten. Rund 9.000 Schüler pro Jahr sind von der mündlichen Verteidigung der sogenannten større skriftlige opgave betroffen. Parallel arbeitet die Regierung an einer nationalen Strategie für KI in der Bildung. Die Nachbarin Schweden verzeichnete zwischen 2023 und 2025 einen Anstieg der KI-Betrugsfälle um 688 Prozent.
Am 6. August 2026 kündigte die dänische Regierung laut The Guardian sofortige Maßnahmen gegen KI-Betrug im gymnasiet – der weiterführenden Schule für Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 19 Jahren – kurz vor dem Schuljahresbeginn an.
Der dänische Bildungsminister Magnus Heunicke räumte ein, dass es ein Problem mit KI-Betrug in den Gymnasien gebe, und forderte unverzügliches Handeln.
Unfortunately, we have a problem with AI cheating in upper secondary schools.
— Magnus Heunicke, dänischer Bildungsminister
Künftig müssen die Lernenden ihre zu Hause verfassten schriftlichen Arbeiten mündlich verteidigen. Diese Regel gilt unter anderem für die sogenannte større skriftlige opgave (SSO), eine umfangreiche Hausarbeit, die jährlich von rund 9.000 Schülerinnen und Schülern verfasst wird.
Zudem sind die Gymnasien verpflichtet, bei schriftlichen Prüfungen Überwachungssoftware einzusetzen und Firewalls zu installieren, die den Zugriff auf das Schulnetzwerk während Prüfungen und Unterricht einschränken.
Die Regierung empfiehlt den Schulen außerdem, schriftliche Arbeiten kontrolliert vor Ort durchführen zu lassen, anstatt sie zu Hause schreiben zu lassen – um den Arbeitsprozess der Schülerinnen und Schüler besser nachvollziehen zu können. Diese Empfehlung ist jedoch nicht verbindlich.
Das Phänomen beschränkt sich nicht auf Dänemark. Im benachbarten Schweden stieg laut einer von The Guardian zitierten Studie die Zahl der wegen unerlaubter KI-Nutzung verwarnten oder suspendierten Schülerinnen und Schüler zwischen 2023 und 2025 um 688 Prozent.
Angesichts dieser Entwicklung hatte die schwedische Gymnasienministerin Lotta Edholm im Januar eine Überprüfung angekündigt, wie Schulen mit KI-Betrug umgehen. Die Ergebnisse waren für April erwartet worden.
Neben den unmittelbaren Maßnahmen bereitet die dänische Regierung eine umfassende nationale Strategie zum Einsatz von KI im gesamten Bildungsbereich vor.
Es handelt sich um eine umfangreiche, zu Hause verfasste schriftliche Arbeit im dänischen gymnasiet. Jährlich schreiben rund 9.000 Schülerinnen und Schüler diese Arbeit und müssen sie künftig mündlich verteidigen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die Schulen müssen bei Prüfungen Überwachungssoftware einsetzen und Firewalls installieren. Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 19 Jahren müssen zudem ihre zu Hause verfassten schriftlichen Arbeiten mündlich verteidigen.
Nein. Die dänische Regierung empfiehlt dies, ohne es zu verpflichten. Die Schulen können die schriftlichen Arbeiten weiterhin zu Hause oder kontrolliert vor Ort durchführen lassen.
Schweden hat eine Überprüfung zur Bewältigung von KI-Betrug in Schulen in Auftrag gegeben, die im Januar von Ministerin Lotta Edholm angekündigt wurde und deren Ergebnisse für April erwartet wurden.
Ja. Die dänische Regierung arbeitet an einer umfassenden nationalen Strategie zum Einsatz von KI im gesamten Bildungsbereich, die die am 6. August 2026 angekündigten Maßnahmen ergänzen soll.