Technik & Wissenschaft
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Herz — Desk Technik & Wissenschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
London und Kyjiw haben am 24. August 2026 vereinbart, britische KI-Sicherheitssysteme mit ukrainischen Gefechtsfelddaten zu trainieren. Die Modelle sollen Militärstandorte und kritische Infrastruktur vor Aktionen von Demonstrierenden sowie Angriffen ausländischer Staaten schützen. Ein Pilotprojekt verbindet unterirdische Glasfaserkabel mit KI-optimierten Sensoren, die Bewegungen von Menschen und Fahrzeugen unterscheiden sollen. Private Unternehmen erhalten nur über eine gesicherte Plattform und nach Genehmigung des britischen Verteidigungsministeriums Zugang zu den Daten. Sintela, Mind Foundry und Skyral wurden bereits für Pilotprojekte zugelassen.
London und Kyjiw haben am 24. August 2026 ein Abkommen geschlossen, nach dem KI-Modelle mit operativen Daten aus der Ukraine trainiert werden. Laut The Guardian sollen die Systeme britische Militärstandorte und kritische Infrastruktur schützen.
Die Systeme sollen sowohl Demonstrierende als auch Angriffe eines feindlichen Staates erkennen. Das als erstes Abkommen dieser Art in Großbritannien vorgestellte Vorhaben wird an einem britischen Verteidigungsstandort getestet.
Das Pilotprojekt setzt KI-optimierte Sensoren in unterirdisch verlegten Glasfaserkabeln ein. Sie sollen unterschiedliche Bewegungen von Menschen und Fahrzeugen im Umfeld sensibler Standorte erkennen.
Private Unternehmen können über eine gesicherte Plattform auf Daten des ukrainischen Labors Avengers AI zugreifen. Jeder Zugriff bedarf der Genehmigung des britischen Verteidigungsministeriums.
Der Bestand umfasst Daten zu Drohneneinsätzen, Aufnahmen von Angriffsmissionen und ukrainische Flugprofile. Er kann auch Informationen über russische Versuche enthalten, kritische Infrastruktur zu sabotieren.
Die militärischen Daten decken vier Jahre ab. Damit bieten sie eine umfassendere Grundlage als die überwiegend frei zugänglichen Daten, mit denen Modelle außerhalb der Ukraine bislang trainiert wurden.
Sintela, Mind Foundry und Skyral haben bereits Genehmigungen für Pilotprojekte erhalten. Alle drei sind britische Unternehmen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz.
Das auf Glasfasersensoren spezialisierte Unternehmen Sintela aus Bristol schloss außerdem mit der Trump-Regierung einen Vertrag über die Überwachung der Grenze zwischen den USA und Mexiko. Der Auftrag hat einen Wert von 35 Millionen US-Dollar beziehungsweise 26 Millionen Pfund.
Erweist sich die Technik als wirksam, erwägt die britische Regierung ihren Einsatz an Flughäfen, in Gefängnissen, im Schienennetz und an Energieanlagen. Auch das Stromnetz und Militärstützpunkte kommen infrage.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Langfristig sollen die Modelle Bedrohungen oder Spannungen, die feindliche Akteure gegen solche Infrastrukturen verursachen, schnell vorhersagen können.
Die Partnerschaft könnte zudem Projekte für neue KI-Chips unterstützen, die für Drohnen, Robotik und automatisierte Waffensysteme bestimmt sind.
Nach Angaben aus dem britischen Verteidigungsministerium soll das System ausdrücklich Aktionen von Demonstrierenden gegen sensible Standorte erkennen. Seine Aufgabe beschränkt sich damit nicht auf Angriffe feindlicher Staaten.
Im Juni 2026 drangen Aktivisten auf Motorrollern in RAF Brize Norton ein, den größten Stützpunkt der Royal Air Force in Oxfordshire. Sie besprühten zwei Militärflugzeuge und verließen das Gelände, ohne festgenommen zu werden.
Auf den Vorfall folgte das umstrittene Verbot von Palestine Action. Das 2020 gegründete britische pro-palästinensische Protestnetzwerk richtet seine Aktionen insbesondere gegen Unternehmen der Rüstungsbranche.
Die Gruppe erklärte, RAF Voyager angegriffen zu haben. Dabei handelt es sich um Airbus A330 MRTT, die für Transport und Luftbetankung eingesetzt werden. Palestine Action wollte nach eigenen Angaben stören, was die Gruppe als britische Beteiligung an Verbrechen im Nahen Osten bezeichnete.
Steven Murdoch, Informatikprofessor am University College London, weist darauf hin, dass in Glasfasern integrierte Sensoren bereits seit Jahrzehnten Bewegungen erkennen.
Welchen zusätzlichen Nutzen ukrainische Daten für diese Funktion bringen, hält Murdoch für ungewiss. Bei neuartigen Bedrohungen wie Drohnen könnten die Informationen seiner Einschätzung nach jedoch die Erkennung verbessern.
Andy Burnham erklärte, die Verbindung britischer KI-Kompetenz mit ukrainischen Daten werde die Entwicklung neuer Sicherheitsfähigkeiten beschleunigen.
Diese Fähigkeiten sollen die nationale Sicherheit und den Schutz kritischer Infrastruktur stärken. Wes Streeting sagte, die Ukraine treibe mit ihrem Widerstand gegen die russische Invasion zugleich Innovationen in der Verteidigung voran.
Es soll KI-Modelle trainieren, die britische Militärstandorte und kritische Infrastruktur schützen.
Vorgesehen sind Daten zu Drohneneinsätzen, Aufnahmen von Angriffsmissionen und Flugprofile aus einem Zeitraum von vier Jahren.
Es nutzt KI-optimierte Sensoren in unterirdisch verlegten Glasfaserkabeln.
Sintela, Mind Foundry und Skyral haben Genehmigungen für Pilotprojekte erhalten.
Die Regierung nennt Flughäfen, Gefängnisse, Schienennetze, Energieanlagen, das Stromnetz und Militärstützpunkte.