Technik & Wissenschaft
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Herz — Desk Technik & Wissenschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Betrüger können mit KI Fotos auf Instagram oder Facebook analysieren, um Reiseorte zu ermitteln und betrügerische Nachrichten zu personalisieren. McAfee testete über 21.000 Reisefotos mit zwei kostenlosen KI-Modellen und erzielte Erfolgsquoten von 91 % und 87 %. Die Ortung funktioniert ohne Geomarkierung oder Metadaten – bereits Hintergrund, Architektur und Lichtverhältnisse genügen. Betrüger nutzen identifizierte Orte, um gefälschte Bankwarnungen glaubwürdiger zu machen. Zum Schutz empfiehlt es sich, Fotos erst nach der Rückkehr zu posten und nur mit bekannten Personen zu teilen.
Betrüger können Fotos analysieren, die auf Instagram oder Facebook veröffentlicht wurden, indem sie künstliche Intelligenz einsetzen. Der mit KI ermittelte Ort kann eine betrügerische Anfrage nach Bankdaten glaubwürdiger wirken lassen, berichtet The Guardian.
McAfee unterzog über 21.000 Reisefotos zwei frei zugänglichen KI-Modellen. Diese lokaliserten die Bilder korrekt zu 91 % bzw. 87 %.
Die Analyse ist nicht zwingend auf offizielle Geomarkierung oder mit der Datei verknüpfte Metadaten angewiesen. Hintergrund, Architektur, Schilder und Lichtverhältnisse liefern ebenfalls Hinweise.
Erkennbare Denkmäler, Stadtsilhouetten, Beschilderung, Straßenmarkierungen, Lebensmittelstände und Ladenfronten unterstützen die Ortung durch KI zusätzlich.
Aufnahmen mit charakteristischen Elementen sind am einfachsten zu lokalisieren. Fotos vom Strand oder aus Hotelzimmern liefern weniger genaue Ergebnisse, aber McAfee geht davon aus, dass das System das Land noch zuverlässig identifizieren kann.
Bei einem Test lokalisierte ChatGPT ein Foto mit einem Fluss und Bäumen im Vordergrund korrekt zu Hastings-on-Hudson, New York.
Ein Blumenfoto wurde ebenfalls korrekt den Keukenhof-Gärten in den Niederlanden zugeordnet. Die Anordnung der Tulpen und kleinen blauen Blüten dienten als Erkennungszeichen.
Der ermittelte Ort ermöglicht es, eine betrügerische Nachricht zu personalisieren. Ein Betrüger kann beispielsweise auf verdächtige Aktivitäten bei einer Karte hinweisen, ein bestimmtes Hotel erwähnen oder sich auf eine Anmeldung aus einem bestimmten Land beziehen.
Diese Details können mit dem auf den sozialen Medien sichtbaren Reiseablauf übereinstimmen und die Glaubwürdigkeit der Nachricht, die auf Bankdaten abzielt, erhöhen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Es wird empfohlen, mit der Veröffentlichung von Reisefotos bis zur Rückkehr zu warten. Die Sichtbarkeit dieser Fotos kann auch auf bekannte Personen beschränkt werden.
Eine Nachricht, die sofortige Maßnahmen verlangt, sollte Argwohn wecken. Es wird geraten, deren Links nicht zu öffnen.
Um eine Benachrichtigung zu überprüfen, sollten Sie das Unternehmen oder die Bank direkt kontaktieren. Die Kontaktdaten sollten von deren offizieller Website oder von der Rückseite der Karte stammen.
Ja. KI kann Hintergrund, Architektur, Schilder, Straßenmarkierungen und Lichtverhältnisse nutzen, um einen Ort zu ermitteln.
Fotos mit Denkmälern, Stadtsilhouetten, Schildern, Lebensmittelständen oder Ladenfronten liefern mehr Anhaltspunkte.
Sie können auf verdächtige Bankaktivitäten hinweisen, ein bestimmtes Hotel nennen oder von einer Anmeldung aus einem bestimmten Land berichten.
Es wird empfohlen, bis zur Rückkehr zu warten und die Sichtbarkeit auf bekannte Personen zu beschränken.
Den erhaltenen Link nicht öffnen. Kontaktieren Sie stattdessen die Bank über die Kontaktdaten der offiziellen Website oder von Ihrer Karte.