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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Am 4. August 2026 zielten drei mit Sprengstoff beladene Drohnen auf den Flughafen Leipzig/Halle ab. Eine lag in der Nähe eines ukrainischen Cargo-Flugzeugs vom Typ Antonow mit Militärmaterial. Ermittler fanden Spuren von Hexogen, einem hochexplosiven Sprengstoff. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte am 30. August 2026 an, dass die Ermittlungsergebnisse in den kommenden Tagen mitgeteilt würden. Nach nicht offiziell bestätigten Informationen, zitiert von Die Welt und Politico, soll Berlin Russland als verantwortlich bezeichnen und ein Sanktionspaket ankündigen.
Am 4. August 2026 wurde eine mit Sprengstoff beladene Drohne am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt, wie The Guardian berichtete. Das Gerät befand sich in der Nähe eines ukrainischen Cargo-Flugzeugs vom Typ Antonow, das Militärmaterial transportierte. Der Sprengkörper detonierte nicht.
Etwa zwanzig Minuten später soll eine zweite Drohne möglicherweise mit einem DHL-Cargo-Flugzeug kollidiert sein. Das Flugzeug musste seine Landung abbrechen und wurde umgeleitet.
In den darauffolgenden Tagen wurde eine dritte Drohne in einem Feld am Rande des Flughafens gefunden. Techniker des Bundeskriminalamtes stellten dort Rückstände sicher, die nach einer ersten Bewertung Hexogen sein könnten – eine hochexplosive Substanz. Auch dieses Gerät detonierte nicht.
Die Täter hatten möglicherweise einen deutlich größeren Anschlag geplant, als bislang bekannt ist.
— Ermittlungsbericht, zitiert von Medien
Am 30. August 2026 erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz dem öffentlich-rechtlichen Sender ARD, dass Deutschland die Ermittlungen abschließt. Die Ergebnisse und die Reaktion werden "in den kommenden Tagen" bekanntgegeben – "es dauert nicht mehr lange".
Die Reaktion werde mit europäischen Partnern und der NATO koordiniert, die sich "nicht überrascht vorkommen" werden. Die Verteidigungsminister und Außenminister der EU treffen sich diese Woche in Wicklow, Irland, und diese Sitzungen könnten der Rahmen für die Ankündigung sein.
In der Woche vor dem 30. August hatte Merz bereits die Verantwortlichen ohne Namensnennung gewarnt: "Sie werden dafür bezahlen." Er bezog sich auf Akteure, die bedenkenlos schwere Sachschäden, Verletzte und sogar Todesfälle in Kauf nehmen.
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Am 31. August 2026 finden Wahlen in Ostdeutschland statt. Die AfD wird dort mit guten Chancen erwartet. Die Debatte über die Beziehungen zu Russland und die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine nimmt einen zentralen Platz in diesem Wahlkampf ein.
Markus Frohnmaier, außenpolitischer Sprecher der AfD, räumte ein, dass Deutschland "ohne Zweifel" hybriden Bedrohungen ausgesetzt ist. Er lehnte es jedoch ab, über die Täter des Anschlags von Leipzig zu spekulieren, und forderte die Regierung auf, zunächst Transparenz über den aktuellen Erkenntnisstand herzustellen.
Es wurden drei Drohnen in Verbindung mit dem Vorfall vom 4. August 2026 am Flughafen Leipzig/Halle gefunden: eine in der Nähe eines ukrainischen Cargo-Flugzeugs vom Typ Antonow, eine, die möglicherweise mit einem DHL-Flugzeug kollidierte, und eine dritte in einem Feld am Rande des Geländes.
Techniker des Bundeskriminalamtes haben an der dritten Drohne Rückstände gefunden, die Hexogen entsprechen könnten – eine hochexplosive Substanz nach erster Bewertung. Keine der drei Drohnen ist detoniert.
Bundeskanzler Merz gab am 30. August 2026 an, dass die Ermittlungsergebnisse in den kommenden Tagen veröffentlicht werden, möglicherweise bei den Treffen der europäischen Minister in Wicklow, Irland.