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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Abonnentinnen und Abonnenten von Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video in Westeuropa mussten binnen drei Jahren die weltweit höchsten durchschnittlichen Preiserhöhungen hinnehmen. Der monatliche Abopreis stieg im Schnitt um 1,86 US-Dollar, verglichen mit 1,70 US-Dollar in den USA. Werbefreie Tarife verteuerten sich absolut stärker als werbefinanzierte Angebote. Zugleich fiel der durchschnittliche prozentuale Aufschlag geringer aus: Nach 24 % des vorherigen Preises in den Jahren 2023–2024 waren es 2025–2026 noch 14 %. Ampere Analysis führt dies unter anderem auf die begrenzte Zahlungsbereitschaft und den intensiven Wettbewerb zurück.
Abonnentinnen und Abonnenten von Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video in Westeuropa waren in den vergangenen drei Jahren von den weltweit höchsten durchschnittlichen Preiserhöhungen betroffen. Das geht aus einer von der britischen Zeitung The Guardian zitierten Studie von Ampere Analysis hervor.
Der durchschnittliche monatliche Abopreis der drei Dienste erhöhte sich in Westeuropa binnen drei Jahren um 1,86 US-Dollar. In den USA betrug der Anstieg 1,70 US-Dollar.
Am anderen Ende der Skala verzeichnete Subsahara-Afrika den geringsten durchschnittlichen Anstieg. Er blieb über drei Jahre unter 1 US-Dollar.
In den vergangenen vier Jahren führten die weltweit führenden Streamingdienste günstigere Basistarife mit Werbung ein.
Gleichzeitig bauten sie die Monetarisierung jener Nutzerinnen und Nutzer aus, die für Premiumangebote mehr bezahlen. Werbefreie Tarife verzeichneten absolut die stärkeren Preiserhöhungen.
Amazon führte im Februar 2024 einen monatlichen Aufpreis von 2,99 Pfund für Prime-Video-Mitglieder ein, die keine Werbung sehen möchten.
Im Vereinigten Königreich erhöhte Netflix seine Preise im Februar 2025 um 1 bis 2 Pfund pro Monat. Es war die erste Anhebung seit Oktober 2023.
Der Netflix-Tarif mit Werbung kostet nach einer Erhöhung um 1 Pfund nun 5,99 Pfund monatlich. Der werbefreie Standardtarif liegt nach einem Aufschlag von 2 Pfund bei 12,99 Pfund.
Disney+ erhöhte seine Preise im Vereinigten Königreich und in den USA im September und Oktober des vergangenen Jahres.
Im Vereinigten Königreich kostet Disney+ mit Werbung 5,99 Pfund pro Monat. Der werbefreie Standardtarif kostet monatlich 9,99 Pfund oder jährlich 99,90 Pfund.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Netflix UK erzielte im vergangenen Jahr erstmals einen Jahresumsatz von mehr als 2 Milliarden Pfund. Die Einnahmen beliefen sich auf 2,06 Milliarden Pfund.
Das entspricht einem Anstieg um 11 % gegenüber den für 2024 ausgewiesenen 1,85 Milliarden Pfund. Der Vorsteuergewinn stieg von 63 Millionen auf 72,5 Millionen Pfund.
Netflix führte die Umsatzentwicklung hauptsächlich auf ein Wachstum der durchschnittlichen Zahl bezahlter Abonnements um 7 % zurück. Auch der durchschnittliche Monatsumsatz je bezahltem Abonnement nahm zu.
Die durchschnittliche Preiserhöhung bei Netflix, Disney+ und Amazon entsprach 2023–2024 noch 24 % des vorherigen Abopreises. In den Jahren 2025–2026 sank dieser Wert auf 14 %.
Ampere Analysis bringt diese Abschwächung mit den Grenzen der Zahlungsbereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher in Verbindung. Das Analyseunternehmen verweist zudem auf vielfältigere Erlösmodelle und den starken Wettbewerb zwischen den Plattformen.
Westeuropa verzeichnete bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video über drei Jahre den höchsten durchschnittlichen Preisanstieg.
Der durchschnittliche monatliche Abopreis der drei Dienste stieg binnen drei Jahren um 1,86 US-Dollar.
Nein. Absolut betrachtet verteuerten sich die werbefreien Tarife stärker als die Angebote mit Werbung.
Ja. Der durchschnittliche Aufschlag sank von 24 % des vorherigen Preises in den Jahren 2023–2024 auf 14 % in den Jahren 2025–2026.