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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Italien will Fussgänger mit mindestens 75 Euro büssen, wenn sie beim Überqueren der Strasse auf ihr Handy schauen. Laut The Guardian soll die geplante Regel Unfälle durch Ablenkung reduzieren. Sie würde auch für Laptops, Tablets und Digitalkameras gelten, nicht aber für deren Nutzung auf dem Trottoir. Freisprechanrufe, die Handynutzung in Notfällen und Kopfhörer unter bestimmten Bedingungen blieben erlaubt. Der Entwurf des neuen italienischen Strassenverkehrsgesetzes soll Mitte Oktober verabschiedet werden. Zugleich sind strengere Sanktionen für wiederholt mit dem Handy am Steuer ertappte Personen vorgesehen.
Laut The Guardian sieht der Entwurf des neuen italienischen Strassenverkehrsgesetzes eine Busse für Fussgänger vor, die beim Überqueren der Strasse auf ihr Handy schauen. Damit sollen Unfälle infolge dieser Ablenkung reduziert werden.
Die Busse würde mindestens 75 Euro betragen. Der Entwurf soll Mitte Oktober verabschiedet werden.
Das geplante Verbot würde während des Überquerens auch für die Nutzung von Laptops, Tablets und Digitalkameras gelten.
Wer solche Geräte beim Gehen auf dem Trottoir nutzt, wäre von der Regel nicht betroffen.
Der Entwurf erlaubt Telefonate mit Freisprecheinrichtung sowie die Nutzung eines Handys in Notfällen.
Auch Kopfhörer blieben erlaubt, sofern Fussgänger mit beiden Ohren ausreichend hören können.
Vor dem Überqueren müssten sich Fussgänger vergewissern, dass ein herannahender Fahrer sie gesehen hat und anhalten will. Anschliessend müssten sie die Strasse ohne unnötiges Verweilen überqueren.
Die Massnahme folgt auf mehrere Entscheide italienischer Gerichte, die unvorsichtigen Fussgängern eine Mitverantwortung an Unfällen zugeschrieben hatten.
Der Entwurf soll auch die Sanktionen gegen Autofahrer verschärfen, die ein Handy benutzen. Wiederholungstätern droht eine Busse von bis zu 2’588 Euro.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Bei wiederholten Verstössen wäre zudem ein Führerausweisentzug von einem bis drei Monaten möglich.
Ursprünglich war vorgesehen, dass Personen ab 85 Jahren höchstens 100 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt fahren dürfen. Ausserdem sollten sie keine Autobahnen benutzen dürfen.
Diese Beschränkungen wurden auf Wunsch des italienischen Verkehrsministers Matteo Salvini gestrichen. Das Verkehrsministerium teilte am Sonntag mit, die Streichung sei bereits einige Zeit zuvor erfolgt.
Wer beim Überqueren der Strasse auf ein Mobiltelefon schaut, müsste mit einer Busse rechnen.
Vorgesehen ist eine Busse von mindestens 75 Euro.
Nein. Sie würde nur beim Überqueren der Strasse gelten, nicht beim Gehen auf dem Trottoir.
Auch Laptops, Tablets und Digitalkameras wären von der geplanten Regel erfasst.
Die Verabschiedung wird Mitte Oktober erwartet.