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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Australiens Onlinesicherheitskommissarin Julie Inman Grant hat Sextortion — eine Form der Interneterpressung, bei der Täter mit der Veröffentlichung von Nacktbildern oder Sexvideos drohen, um Geld zu erpressen — als "katastrophales Ausmaß" bezeichnet. Mehr als 2.000 Australier haben in nur sechs Monaten Beschwerden bei der eSafety-Kommission eingereicht. Die Hälfte dieser Anzeigen betrifft junge Männer zwischen 18 und 24 Jahren. Organisierte kriminelle Netzwerke zielen auch auf Jungen ab 15 Jahren ab. Julie Inman Grant wirft großen Technologieunternehmen vor, inkonsistente Sicherheitswerkzeuge einzusetzen.
Australiens Onlinesicherheitskommissarin Julie Inman Grant hat am 14. Juli 2026 Sextortion — eine Form der Interneterpressung, bei der Täter mit der Veröffentlichung von Nacktbildern oder Sexvideos drohen, um Geld zu erpressen — als "katastrophales Ausmaß" bezeichnet.
Nach Angaben der eSafety-Kommission, der unabhängigen australischen Bundesbehörde für Onlinesicherheit, haben mehr als 2.000 Australier in nur sechs Monaten Beschwerden wegen Sextortion eingereicht.
Die Hälfte dieser Anzeigen betrifft finanzielle Erpressung, die gezielt auf junge Männer zwischen 18 und 24 Jahren abzielt.
Organisierte kriminelle Netzwerke zielen auch auf Kinder ab, darunter Jungen, die teilweise erst 15 Jahre alt sind, mit intensiven Drucktaktiken.
Julie Inman Grant wirft großen Technologieunternehmen vor, inkonsistente Sicherheitswerkzeuge zur Bekämpfung von Sextortion einzusetzen und damit vorhersehbare Sicherheitslücken in der Gestaltung ihrer Plattformen auszunutzen.
katastrophales Ausmaß
— Julie Inman Grant, eSafety-Kommissarin, 14. Juli 2026
Die eSafety-Kommission wurde 2015 durch den Enhancing Online Safety Act gegründet. 2021 verstärkte der Online Safety Act ihre Befugnisse und ermöglichte ihr, verbindliche Anordnungen gegen große Plattformen zur Entfernung schädlicher Inhalte zu erlassen.
Julie Inman Grant hat das Amt der Kommissarin seit 2017 inne. Sie hat verdeutlicht, dass Sextorsions-Täter, die finanzielle Erpressung begehen, in der Regel zu organisierten kriminellen Netzwerken gehören und vorrangig junge, überwiegend männliche Opfer ins Visier nehmen.
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Andrew Bragg, Schattenminister für Wohnen — offizieller Sprecher der australischen Opposition, beauftragt mit der Kritik an der Regierungspolitik im Bereich Wohnen, ohne Exekutivbefugnisse — erklärte am 14. Juli 2026, dass er einen Rückgang der Immobilienpreise unterstützt, wenn dies jungen Australiern hilft, Zugang zum Markt zu erhalten.
Oppositionsführer Angus Taylor gab an, seine Kritik an One Nation in der vorherigen Woche "mit schwerem Herzen" (heavy heart) formuliert zu haben und offenbarte damit Spannungen innerhalb der australischen Rechten über die Beziehung zu dieser populistischen Partei.
mit schwerem Herzen
— Angus Taylor, Anführer der australischen Opposition, 14. Juli 2026
Die Quellen vom 14. Juli 2026 nennen nicht namentlich die Technologieplattformen, die Julie Inman Grant kritisiert. Der genaue sechsmonatige Zeitraum für die 2.000 Beschwerden wird nicht präzisiert. Es ist nicht angegeben, ob diese Anzeigen zu formellen Anordnungen gegen Plattformen geführt haben.
Sextortion ist eine Form der Interneterpressung: Der Täter droht, Nacktfotos oder Sexvideos zu veröffentlichen, um Geld oder andere Gefälligkeiten von dem Opfer zu erpressen.
Jeder Australier kann eine Beschwerde bei der eSafety-Kommission einreichen, einer unabhängigen föderalen Regulierungsbehörde, die berechtigt ist, Anzeigen entgegenzunehmen und Technologieplattformen zum Handeln zu verpflichten.
Die Hälfte der Erpressungsfälle betrifft junge Männer zwischen 18 und 24 Jahren. Auch Minderjährige, darunter Jungen bereits ab 15 Jahren, werden von organisierten Netzwerken angegriffen.
Die verfügbaren Quellen vom 14. Juli 2026 nennen die Technologieplattformen nicht namentlich. Julie Inman Grant kritisiert große Technologieunternehmen generell.