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Wirtschaft
Herz — Desk Wirtschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Der Volkswagen-Konzern — der Autohersteller, dessen Marken Audi, Porsche und Škoda umfassen — verzeichnete einen Rückgang des Nettogewinns um 32,9 % im zweiten Quartal 2026 auf 1,54 Milliarden Euro. Seine Auslieferungen weltweit sanken um 9 % und der Umsatz in China brach um mehr als ein Drittel ein. CEO Oliver Blume kündigte bis zu 50.000 zusätzliche Stellenabbau weltweit an, zusätzlich zu den bereits bis 2030 geplanten 50.000. Diese Pläne stoßen auf Opposition von Gewerkschaften, Betriebsrat und dem Land Niedersachsen, dem Anteilseigner des Konzerns.
Der Volkswagen-Konzern, der 1937 gegründete deutsche Autohersteller, dessen Marken Audi, Porsche, Škoda und Seat umfassen, veröffentlichte seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2026. Der Nettogewinn nach Steuern brach um 32,9 % auf 1,54 Milliarden Euro ein, gegen 2,29 Milliarden im Vorjahr, wie Wirtschaftswoche und Handelsblatt berichten.
Die weltweiten Auslieferungen des Konzerns sanken um knapp 9 % auf 2,08 Millionen Fahrzeuge. In China, dem historisch wichtigsten Markt des Konzerns, brachen die Verkäufe um mehr als ein Drittel auf 424.300 Einheiten ein.
CEO Oliver Blume führte Zölle, bewaffnete Konflikte, geopolitische Spannungen und verstärkte Konkurrenz an, um diesen Rückgang zu erklären. Er kündigte bis zu 50.000 zusätzliche Stellenabbau weltweit an und stellt den Weiterbetrieb von vier Fabriken in Deutschland in Frage.
Diese neuen Stellenabbau-Pläne kommen zu einem bereits laufenden Plan hinzu. Volkswagen hatte zuvor die Beseitigung von 50.000 Arbeitsplätzen bis 2030 angekündigt — 35.000 bei der Hauptmarke VW, der Rest bei Audi und Porsche. Über 37.000 Mitarbeiter hatten bereits entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet.
Gewerkschaften, Betriebsrat und das Land Niedersachsen lehnen die neuen Pläne ab. Das deutsche Bundesland hält etwa 20 % des Kapitals von Volkswagen und verfügt über zwei Sitze im Aufsichtsrat, was ihm ein entscheidendes Mitspracherecht bei den großen Ausrichtungen des Konzerns verleiht.
Nach Presseberichten sollen die Pläne zunächst im Aufsichtsrat abgelehnt worden sein.
Das Q2 2025 verzeichnete bereits einen Nettogewinn von 2,29 Milliarden Euro, ein Rückgang von 36 % gegenüber Q2 2024. Der Konzern hat also zwei aufeinanderfolgende Jahre mit deutlichem Gewinnrückgang durchlebt.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die vier deutschen Fabriken, die möglicherweise geschlossen werden, sind in den verfügbaren Quellen nicht identifiziert. Der Ausgang der Verhandlungen im Aufsichtsrat und die endgültige Anzahl der abzubauenden Stellen bleiben abzuwarten.
Im Q2 2026 brachen VWs Verkäufe in China um mehr als ein Drittel auf 424.300 Fahrzeuge ein. CEO Oliver Blume führt Zölle, geopolitische Spannungen und verstärkte lokale Konkurrenz an — insbesondere von chinesischen Herstellern im Elektro-Segment.
Der Konzern hatte 50.000 Stellenabbau bis 2030 geplant (35.000 bei der Hauptmarke VW, der Rest bei Audi und Porsche). Oliver Blume kündigte nun bis zu 50.000 zusätzliche Stellen weltweit an. Über 37.000 Mitarbeiter hatten bereits im Rahmen des ersten Plans Abgangsvereinbarungen unterzeichnet.
Niedersachsen hält etwa 20 % des Kapitals von Volkswagen und verfügt über zwei Sitze im Aufsichtsrat, was ihm ein Mitspracherecht bei großen Umstrukturierungen gibt. Die Vertreter des Landes verteidigen die Arbeitsplätze auf seinem Gebiet, insbesondere in den Fabriken des Konzerns in Deutschland.
Der Konzern verzeichnet konstante Rückgänge: Der Nettogewinn im Q2 2025 war bereits um 36 % gegenüber Q2 2024 gesunken, und Q2 2026 zeigt einen weiteren Rückgang um 32,9 %. Zwei aufeinanderfolgende Jahre mit starkem Gewinnrückgang.