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Wirtschaft
Herz — Desk Wirtschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Bis 2030 werden etwa die Hälfte der französischen Landwirte das Renteneintrittsalter erreichen, was den Generationswechsel zur nationalen Priorität macht, wie Il Sole 24 Ore berichtet. Frankreich hat 2024 einen Legislativplan verabschiedet – das Pacte d'Orientation pour le renouvellement des générations en agriculture – um den Zugang zu Land zu erleichtern und den Betriebsübergaben zu fördern. Die neue Gemeinsame Agrarpolitik sieht eine Pauschalförderung von 4.300 Euro pro Betrieb für Junglandwirte vor. Trotz steigender Nachfrage bleibt die Konzentration der Landbestände ein großes Hindernis.
Bis 2030 werden etwa die Hälfte der französischen Landwirte das Renteneintrittsalter erreichen, wie Il Sole 24 Ore berichtet. Dieser massenhafte Ausstieg macht den Generationswechsel zur nationalen politischen Priorität.
Als Reaktion darauf hat Frankreich 2024 das Pacte d'Orientation pour le renouvellement des générations en agriculture verabschiedet – einen legislativen Plan zur Erleichterung des Landzugangs, zur Förderung der Betriebsübergaben und zur Unterstützung von Neugründern.
Das Pacte führt neue Investitionsinstrumente für den Kauf von Agrarflächen ein. Es ändert auch die Pachtverträge und startet ein nationales Orientierungsprogramm für Agrarberufe. Das Steuersystem wurde überarbeitet, um die Befreiungen von Veräußerungsgewinnen zu erhöhen.
Die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sieht eine pauschale Förderung von 4.300 Euro pro Betrieb für französische Junglandwirte vor. Dieser Betrag variiert nicht je nach bewirtschafteter Fläche, anders als das alte System, das große Betriebe bevorteilte.
2025 führten die Landwirtschaftskammern der Île-de-France 133 Einzelgespräche mit Kandidaten für die Betriebsübernahme durch – 22 % mehr als 2024.
Die neue Generation von Landwirten besteht zunehmend aus Personen ohne landwirtschaftlichen Familienhintergrund. Diese Kandidaten wählen den Beruf für Umweltnachhaltigkeit, produktive Unabhängigkeit, Lebensqualität und technologische Innovation.
Viele Landwirte in Ruhestand verkaufen ihre Flächen lieber an Nachbarn als an Neugründer. Diese Wahl erhöht die Landkonzentration und erschwert den Zugang zum Grundeigentum für Kandidaten von außerhalb der Landwirtschaft.
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Konkrete Ergebnisse des 2024 verabschiedeten Pacte d'Orientation – Zahl der erleichterten Neugründungen oder abgeschlossenen Betriebsübergaben – sind in verfügbaren Quellen nicht dokumentiert. Das europäische Projekt PULSE, das als Rahmen für eine Untersuchung in vier Mittelmeerländern (Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich) angeführt wird, und die Landwirtschaftskammern verfügen in dieser Phase nicht über verifizierte Definitionen.
Bis 2030 werden etwa die Hälfte der französischen Landwirte in Ruhestand gehen. Ohne neue Betriebsinhaber riskieren viele Flächen, von großen Betrieben aufgekauft zu werden oder ganz ohne Nachfolger zu bleiben.
Der Legislativplan zielt auf Erleichterung des Landzugangs, bessere Bedingungen für Betriebsübergaben und Orientierung von Kandidaten ab. Er überarbeitet auch die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen.
Die neue Gemeinsame Agrarpolitik bietet eine pauschale Förderung von 4.300 Euro pro Betrieb für Junglandwirte, unabhängig von der bewirtschafteten Fläche – ein Bruch mit der früheren Bevorteilung großer Betriebe.
Zunehmend kommen Kandidaten nicht aus landwirtschaftlichen Familien. Sie wählen den Beruf wegen Umweltnachhaltigkeit, produktiver Unabhängigkeit, Lebensqualität oder technologischer Innovation.
Viele Landwirte in Ruhestand verkaufen ihre Flächen lieber an Nachbarn statt Neugründer, was die Landkonzentration fördert und Kandidaten von außerhalb der Landwirtschaft den Zugang erschwert.