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Wirtschaft
Herz — Desk Wirtschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Der deutsche Snackhersteller Intersnack Group gibt am 21. Juli 2026 seine Absicht bekannt, den US-amerikanischen Konzern Utz Brands für etwa 2,9 Milliarden Dollar zu erwerben. Das entspricht 14,25 Dollar pro Aktie, ein Aufschlag von 91,3 % auf den letzten Schlusskurs. Dies markiert Intersnacks Markteintritt in Nordamerika. Nach Abschluss der Transaktion werden Intersnack und die Gründerfamilien Rice und Lissette jeweils 50 % des Unternehmens halten, das dann von der Börse genommen wird.
Die Intersnack Group, ein deutscher Snackhersteller mit Sitz in Düsseldorf und bekannt für seine Marken Chio, Ültje, Funny-frisch und Pom-Bär, kündigt am 21. Juli 2026 seine Absicht an, das amerikanische Unternehmen Utz Brands zu erwerben. Laut Handelsblatt und WirtschaftsWoche ist dies der Markteintritt der Gruppe in den nordamerikanischen Markt.
Intersnack bietet 14,25 Dollar je Aktie in bar für alle ausstehenden Utz-Anteile an, was einem Aufschlag von 91,3 % auf den letzten Schlusskurs entspricht. Der Gesamtwert der Transaktion beträgt etwa 2,9 Milliarden Dollar.
Die Utz-Brands-Aktie sprang nach der Ankündigung um etwa 85 bis 89 % an. Die Differenz zwischen den beiden Zahlen ist auf unterschiedliche Messzeitpunkte zurückzuführen: Vormarkt oder Handelsstart in den USA.
Nach Abschluss der Transaktion werden Intersnack und die Familien Rice und Lissette – Nachfahren der Gründer von Utz – jeweils 50 % des Unternehmens halten. Diese Gleichverteilung erfordert spezifische vertragliche Mechanismen, um Entscheidungsblockaden zu vermeiden.
Utz Brands wird von der Börse genommen (Delisting): Die Aktien werden nach Abschluss der Transaktion nicht mehr an der Börse gehandelt. Das Unternehmen wird damit zur privaten Gesellschaft, die gemeinsam von beiden Parteien gehalten wird.
Die Intersnack Group erreicht einen Jahresumsatz von 4,5 Milliarden Euro und beschäftigt etwa 14.500 Mitarbeiter an 35 Produktionsstandorten in Europa, Asien, Australien und Neuseeland. Vor dieser Ankündigung hatte das Unternehmen keine Präsenz auf dem amerikanischen Kontinent.
Utz Brands hat seinen Sitz in Hanover, Pennsylvania. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von etwa 1,44 Milliarden Dollar und betreibt mehrere Produktionsstätten in den USA. Es bleibt unter der Kontrolle seiner Gründerfamilien.
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Unsere Partnerschaft mit den Familien Rice und Lissette eröffnet Intersnack eine vielversprechende Gelegenheit, unsere Präsenz auf dem großen amerikanischen Markt zu erweitern.
— Johan van Winkel, Geschäftsführer der Intersnack Group
Der genaue Kursanstieg der Utz-Aktie unterscheidet sich je nach Quelle: Handelsblatt berichtet +89 % auf 14,07 Dollar (Handelsbeginn USA), WirtschaftsWoche +85 % auf 13,98 Dollar (Vormarkt). Beide Werte liegen nah am Angebotspreis von 14,25 Dollar.
Der Zeitplan für die Fertigstellung der Transaktion und mögliche erforderliche behördliche Genehmigungen wurden in den zum 21. Juli 2026 verfügbaren Informationen nicht präzisiert.
Die Intersnack Group ist ein deutscher Snackhersteller mit Sitz in Düsseldorf und bekannt für die Marken Chio, Ültje, Funny-frisch und Pom-Bär. Die Gruppe erzielt einen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro und beschäftigt etwa 14.500 Mitarbeiter an 35 Produktionsstandorten in Europa, Asien, Australien und Neuseeland.
Die Übernahmeprämie ist der Aufschlag, der über dem letzten Aktienkurs des Zielunternehmens gezahlt wird. Hier bietet Intersnack 14,25 Dollar pro Aktie, fast das Doppelte des vorherigen Schlusskurses, um Aktionäre zum Verkauf ihrer Anteile zu bewegen.
Nach der Transaktion wird Utz zu 50/50 von Intersnack und den Gründerfamilien Rice und Lissette gehalten. Diese gemeinsame Kontrollstruktur impliziert den Börsenrückzug (Delisting): Die Utz-Anteile werden nicht mehr an der Börse gehandelt.
Das ist eine Vereinbarung, bei der zwei Aktionäre jeweils genau die Hälfte des Kapitals halten. Um Entscheidungsblockaden zu vermeiden, erfordert diese Struktur spezifische vertragliche Mechanismen wie Vetorechte oder Schiedsverfahren.