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Herz — Desk Technik & Wissenschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
In der Demokratischen Republik Kongo sind bis zum 11. August 2026 insgesamt 4.381 Ebola-Fälle und 2.011 Todesfälle erfasst worden. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 45,9 Prozent. Derzeit werden 704 Erkrankte in Isolierstationen versorgt. Nach Angaben der WHO begann der Ausbruch vermutlich bereits im Februar, wurde aber erst am 15. Mai offiziell erklärt. Das Epizentrum liegt in der von Unsicherheit geprägten Provinz Ituri. Auch Nord-Kivu und Süd-Kivu melden zahlreiche Fälle. Verursacht wird der Ausbruch durch den Bundibugyo-Stamm, gegen den bislang weder ein spezifischer Impfstoff noch eine spezifische Behandlung verfügbar ist.
Bis zum 11. August 2026 wurden in der Demokratischen Republik Kongo 4.381 Ebola-Fälle und 2.011 Todesfälle erfasst. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 45,9 Prozent.
Derzeit werden insgesamt 704 an Ebola erkrankte Menschen in Isolierstationen versorgt.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) begann der Ausbruch vermutlich bereits im Februar 2026 und blieb lange unbemerkt. Die Behörden erklärten ihn am 15. Mai 2026 offiziell.
Jean Kaseya, Direktor von Africa CDC, der autonomen Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union, vergleicht den Ausbruch mit der Ebola-Epidemie in Westafrika von 2014 bis 2016.
In den ersten zwölf Wochen war die Zahl der Erkrankten achtmal so hoch. Die Zahl der Todesfälle lag mehr als sechsmal über dem Wert im gleichen Zeitraum des damaligen Ausbruchs.
Der Ebola-Ausbruch in der DR Kongo von 2018 bis 2020 umfasste insgesamt 3.400 Fälle. Beim aktuellen Ausbruch wurden innerhalb von zwölf Wochen etwa 4.000 Erkrankte registriert.
Verursacht wird der Ausbruch durch den Bundibugyo-Stamm, der hinter dem im Mai 2026 in Ituri gemeldeten Ausbruch steht. Bislang gibt es dagegen weder einen spezifischen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung.
Seit Anfang Juli 2026 werden jedoch zwei antivirale Behandlungen in klinischen Studien geprüft. Die Gesundheitsbehörden untersuchen außerdem, ob das Virus mutiert ist.
Das Ebolavirus wird durch Körperkontakt oder den Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Es verursacht ein potenziell tödliches Fieber, das von Durchfall und Blutungen begleitet wird.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Etwa 86 Prozent der neuen Fälle lassen sich keiner bereits überwachten Kontaktkette zuordnen. Jean Kaseya befürchtet deshalb, dass eine wachsende Zahl von Fällen nicht gemeldet wird.
Nach Angaben der WHO müssen etwa 95 Prozent der Kontakte von Ebola-Patienten ermittelt werden, um den Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. Bei der Kontaktnachverfolgung werden Personen identifiziert, die mit einem Infizierten in Kontakt gekommen sein könnten.
Das Epizentrum liegt in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Die Region ist von Unsicherheit geprägt.
Viele Binnenvertriebene leben dort auf sehr engem Raum.
Auch in Nord-Kivu und Süd-Kivu werden zahlreiche Fälle registriert. Dort kämpfen Rebellen gegen die Regierung und mit ihr verbündete Milizen.
Bis zum 11. August 2026 wurden 4.381 Fälle und 2.011 Todesfälle registriert. Die Sterblichkeitsrate beträgt 45,9 Prozent.
Das Epizentrum liegt in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Zahlreiche Fälle werden auch aus Nord-Kivu und Süd-Kivu gemeldet.
Gegen den verursachenden Bundibugyo-Stamm gibt es bislang weder einen spezifischen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung. Seit Anfang Juli 2026 werden zwei antivirale Behandlungen klinisch geprüft.