Steuern in der Schweiz: Bund, Kanton und Gemeinde

Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuer, Vermögenssteuer, Steuerwettbewerb zwischen Kantonen: Wie das Schweizer Steuersystem wirklich funktioniert.

In der Schweiz zahlen Sie nicht eine Steuer, sondern drei, gestaffelt: eine Bundessteuer, eine Kantonssteuer und eine Gemeindesteuer. Das ist eine direkte Folge des Föderalismus: Jeder Kanton und jede Gemeinde legt eigene Sätze fest.

Der Steuerwettbewerb

Da die Kantone ihre Sätze festlegen, kann die Steuerlast bei gleichem Einkommen je nach Wohnort stark variieren. Dieser Wettbewerb zwischen Kantonen treibt einige dazu, sehr tiefe Steuern anzubieten, um Unternehmen und wohlhabende Steuerzahler anzuziehen – eine wiederkehrende Debatte in der Schweiz.

Einige Besonderheiten

  • Eine Vermögenssteuer besteht zusätzlich zur Einkommenssteuer.
  • Die Schweizer Mehrwertsteuer gehört zu den tiefsten Europas (Normalsatz 8,1 %).
  • Die meisten Einwohner reichen eine jährliche Steuererklärung ein; die Quellensteuer betrifft vor allem gewisse Aufenthaltsbewilligungen.

Häufige Fragen

Wie viele Steuerebenen gibt es in der Schweiz?

Drei: Bund, Kanton und Gemeinde, die je ihren Teil erheben.

Warum variieren die Steuern je nach Ort so stark?

Weil jeder Kanton und jede Gemeinde eigene Sätze festlegt: Bei gleichem Einkommen kann die Rechnung von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich sein.

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