Recycling und Abfall in der Schweiz: die Sackgebühr und die Trennung

Sackgebühr, strenge Trennung, PET, Glas, Alu: wie die Abfallbewirtschaftung in der Schweiz funktioniert, einem der recyclingstärksten Länder der Welt.

Die Schweiz gehört zu den Ländern mit dem meisten Recycling weltweit, und die Abfalltrennung ist dort eine echte tägliche Gewohnheit. Zwei Mechanismen erklären das: eine tief verankerte Trennkultur und ein finanzielles Anreizsystem, das Neuankömmlinge manchmal überrascht.

Die Sackgebühr

In weiten Teilen des Landes darf man Hauskehricht nur in offiziellen, gebührenpflichtigen Abfallsäcken entsorgen (die «Sackgebühr»). Je mehr ungetrennten Abfall Sie produzieren, desto teurer wird es – ein direkter Anreiz, alles Recycelbare zu recyceln. Die Modalitäten variieren je nach Gemeinde und Kanton.

Was getrennt gesammelt wird

  • Glas (oft nach Farbe), Aluminium und Weissblech.
  • PET (Getränkeflaschen) und oft die übrigen Kunststoffe separat.
  • Papier und Karton, Batterien und Grünabfälle/Kompost.

Häufige Fragen

Was ist die Sackgebühr?

Die Pflicht, in vielen Gemeinden den Abfall in offiziellen, gebührenpflichtigen Säcken zu entsorgen: Je mehr ungetrennten Abfall man produziert, desto mehr zahlt man.

Recycelt die Schweiz viel?

Ja, es gehört zu den Ländern mit den höchsten Recyclingquoten der Welt, getragen von einer starken Trennkultur und der Sackgebühr.

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