Der Schweizer Franken und die SNB: warum eine so starke Währung?

Sicherer Hafen, starker Franken, Schweizerische Nationalbank: Was den Schweizer Franken zu einer der solidesten Währungen der Welt macht und welche Rolle die SNB spielt.

Der Schweizer Franken (CHF) gilt als «sicherer Hafen»: In Krisenzeiten flüchten Anleger weltweit in ihn, was ihn steigen lässt. Diese Solidität beruht auf der politischen Stabilität des Landes, gesunden Staatsfinanzen und einer historisch tiefen Inflation.

Die Rolle der SNB

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) führt die Geldpolitik des Landes. Ihr oberstes Mandat ist die Preisstabilität. Sie ist von der Regierung unabhängig, setzt die Zinsen fest und kann am Devisenmarkt eingreifen – denn ein zu starker Franken benachteiligt die Schweizer Exporteure.

Die Kehrseite

Ein starker Franken hat einen Preis: Er verteuert Schweizer Produkte im Ausland und belastet die Exportindustrie und den Tourismus. Umgekehrt schützt er die Kaufkraft, indem er Importe verbilligt. Dieses Gleichgewicht steht im Zentrum der SNB-Entscheide.

Häufige Fragen

Warum ist der Schweizer Franken so stark?

Weil er als sicherer Hafen gilt: politische Stabilität, gesunde Finanzen und tiefe Inflation ziehen in unsicheren Zeiten Kapital an.

Was macht die SNB?

Sie führt die Geldpolitik zur Sicherung der Preisstabilität: Sie setzt die Zinsen fest und kann am Devisenmarkt eingreifen. Sie ist von der Regierung unabhängig.

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