Der SMI erklärt: der Leitindex der Schweizer Börse

Der SMI (Swiss Market Index) umfasst die 20 grössten an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen. Was er misst, woraus er besteht und warum Nestlé, Novartis und Roche so stark gewichtet sind.

Der SMI, oder Swiss Market Index, ist der wichtigste Börsenindex der Schweiz. Er umfasst die 20 grössten und meistgehandelten Unternehmen, die an der Schweizer Börse (SIX) kotiert sind. Wenn in den Nachrichten von «der Schweizer Börse» die Rede ist, ist fast immer der SMI gemeint.

Wie der Index funktioniert

1988 mit einem Basiswert von 1 500 Punkten lanciert, steigt und fällt der SMI mit dem Wert seiner 20 Bestandteile, gewichtet nach ihrer Börsengrösse. Es ist ein Kursindex: Er berücksichtigt keine ausgeschütteten Dividenden (die Variante, die sie einrechnet, heisst SMIC).

Drei Giganten dominieren

Drei Werte – Nestlé, Novartis und Roche – machen allein einen grossen Teil des Index aus. Diese Konzentration bedeutet, dass eine Bewegung dieser drei Titel genügt, um den ganzen SMI zu bewegen – ein Punkt, den man beim Deuten seiner Schwankungen beachten sollte. Weitere Bestandteile sind Namen wie UBS, Zurich Insurance, ABB oder Richemont.

Häufige Fragen

Was bedeutet SMI?

Swiss Market Index: der Index der 20 grössten an der Schweizer Börse (SIX) kotierten Unternehmen.

Wie viele Unternehmen bilden den SMI?

Zwanzig, ausgewählt unter den grössten und liquidesten der Schweizer Börse; Nestlé, Novartis und Roche bilden den Kern.

Zum gleichen Thema

Zugehörige Nachrichten verfolgen

Wirtschaft