Die Krankenversicherung in der Schweiz (KVG): wie sie funktioniert

Obligatorische Versicherung, Prämien, Franchise, Selbstbehalt und Verbilligungen: Das Schweizer Krankenversicherungssystem (KVG) einfach erklärt – und warum die Prämien steigen.

In der Schweiz ist die Grundversicherung für alle obligatorisch: Jede in der Schweiz wohnhafte Person muss sich innerhalb von drei Monaten nach Ankunft bei einer privaten Kasse versichern. Die Grundleistungen sind gesetzlich (KVG) festgelegt und überall gleich – nur der Preis unterscheidet sich je nach Versicherer.

Prämie, Franchise, Selbstbehalt

Sie zahlen eine monatliche Prämie, unabhängig vom Einkommen. Im Krankheitsfall tragen Sie zuerst eine jährliche «Franchise», die Sie gewählt haben (je höher, desto tiefer die Prämie), dann einen «Selbstbehalt» von 10 % der restlichen Kosten, mit Obergrenze. Kinder und tiefe Einkommen können kantonale «Prämienverbilligungen» erhalten.

Warum die Prämien steigen

Jeden Herbst werden die neuen Prämien bekanntgegeben, und sie steigen in den meisten Jahren – Alterung, teure neue Behandlungen, mehr Arztbesuche. Es ist eines der Themen, die am stärksten auf das Budget der Schweizer Haushalte drücken, und es kommt regelmässig zur Abstimmung.

Häufige Fragen

Ist die Krankenversicherung in der Schweiz obligatorisch?

Ja, die Grundversicherung ist für alle Einwohner obligatorisch und innerhalb von drei Monaten nach Ankunft abzuschliessen.

Was ist die Franchise?

Der jährliche Betrag an Gesundheitskosten, den Sie selbst tragen, bevor die Versicherung übernimmt. Eine höhere Franchise senkt die Prämie.

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