Die Lebenshaltungskosten in der Schweiz: teuer, aber warum?

Zürich und Genf gehören zu den teuersten Städten der Welt, doch die Löhne sind hoch: Was in der Schweiz teuer ist und was das ausgleicht, einfach erklärt.

Die Schweiz zählt regelmässig zu den teuersten Ländern der Welt, und Zürich wie Genf führen internationale Ranglisten der Lebenshaltungskosten an. Doch dieser Befund ist unvollständig ohne die Kehrseite: Auch die Schweizer Löhne gehören zu den höchsten der Welt.

Was am stärksten ins Gewicht fällt

  • Die Miete, vor allem in den grossen Zentren (Zürich, Genf, Zug).
  • Die Krankenkassenprämien, monatlich zu zahlen.
  • Dienstleistungen und Gastronomie, teurer als anderswo in Europa.

Was ausgleicht

Diesen Kosten stehen hohe Löhne, eine oft moderate Besteuerung und eine der tiefsten Mehrwertsteuern Europas (8,1 %) gegenüber, die das Gleichgewicht teilweise wiederherstellen. Der wahre Massstab ist nicht der Preis, sondern die Kaufkraft – was nach Lohn und Abgaben übrig bleibt.

Häufige Fragen

Ist die Schweiz wirklich das teuerste Land?

Sie führt regelmässig die weltweiten Ranglisten der Lebenshaltungskosten an, doch die Löhne gehören ebenfalls zu den höchsten: Massgebend ist die Kaufkraft, nicht der Preis allein.

Was sind die grössten Ausgabenposten?

Miete und Krankenkassenprämien sind für die meisten Haushalte die beiden schwersten Posten.

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