Die Löhne in der Schweiz: wie viel verdient man wirklich?

Medianlohn, kein nationaler Mindestlohn, 13. Monatslohn: Was man über die Löhne in der Schweiz wissen muss, die zu den höchsten der Welt zählen.

Die Schweizer Löhne gehören zu den höchsten der Welt. Laut Bundesamt für Statistik lag der mittlere Bruttolohn für eine Vollzeitstelle 2022 bei rund 6 800 Franken pro Monat – die Hälfte der Angestellten verdient mehr, die andere weniger.

Kein nationaler Mindestlohn

Auf Bundesebene gibt es keinen Mindestlohn: Die Frage liegt bei den Gesamtarbeitsverträgen und den Kantonen. Einige Kantone (Genf, Neuenburg, Jura, Tessin, Basel-Stadt) haben per Abstimmung einen eigenen Mindestlohn eingeführt – jener von Genf gehört zu den höchsten der Welt.

Der 13. Monatslohn und der Nettolohn

Viele Angestellte erhalten einen 13. Monatslohn, ausbezahlt am Jahresende. Vorsicht jedoch beim Nettolohn: Krankenkassenprämien, Sozialabgaben (AHV, BVG) und Steuern schmälern deutlich, was auf dem Konto ankommt. Ein hoher Bruttolohn sagt nicht alles über den tatsächlichen Lebensstandard aus.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Durchschnittslohn in der Schweiz?

Der mittlere Bruttolohn lag 2022 für eine Vollzeitstelle bei rund 6 800 Franken pro Monat, einem der höchsten Niveaus weltweit.

Gibt es in der Schweiz einen Mindestlohn?

Nicht auf Bundesebene, aber einige Kantone (Genf, Neuenburg, Jura, Tessin, Basel-Stadt) haben per Abstimmung einen eingeführt.

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