Wohnen in der Schweiz: ein Land der Mieter
Tiefe Eigentümerquote, hohe Mieten, angespannter Markt, Referenzzinssatz: Wie das Wohnen in der Schweiz funktioniert und warum die meisten Menschen mieten.
Die Schweiz ist eines der Länder mit der tiefsten Wohneigentumsquote: Eine Mehrheit der Bevölkerung mietet, was im europäischen Vergleich selten ist. Wohneigentum zu erwerben ist schwierig, unter anderem wegen der hohen Preise und des grossen geforderten Eigenkapitals.
Ein angespannter Markt
In den grossen Städten und ihrem Umland sind verfügbare Wohnungen rar und die Mieten hoch – eine Wohnung in Zürich oder Genf zu finden, kann zum Spiessrutenlauf werden. Die Nachfrage, getragen vom Bevölkerungswachstum und der wirtschaftlichen Attraktivität, übersteigt das Angebot.
Der Referenzzinssatz
Schweizer Besonderheit: Die Mieten sind teilweise an einen offiziellen «Referenzzinssatz» gebunden, der auf den durchschnittlichen Hypothekarzinsen beruht. Steigt dieser Satz, können Vermieter die Mieten erhöhen; sinkt er, können Mieter eine Senkung verlangen. Ein Mechanismus, der regelmässig im Zentrum der Aktualität und der Spannungen zwischen Vermietern und Mietern steht.
Häufige Fragen
Ist man in der Schweiz eher Mieter oder Eigentümer?
Eine Mehrheit der Bevölkerung mietet: Die Schweiz hat eine der tiefsten Eigentümerquoten Europas.
Was ist der Referenzzinssatz?
Ein offizieller Satz auf Basis der durchschnittlichen Hypothekarzinsen, an den die Mieten teilweise gebunden sind: Sein Anstieg oder Rückgang kann eine Mietanpassung rechtfertigen.
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