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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Eine Kolumne der ZEIT vom 4. August 2026 dokumentiert, dass die Schüler-Briefchen – auch »Kassiber« oder »Briefchen« genannt und heimlich zwischen Schülern in der Klasse weitergegeben – mit der Allgegenwärtigkeit von Smartphones aus Schulräumen verschwunden sind. Diese jahrhundertealte Tradition endet. Im Unterricht fotografieren Schüler Papierdokumente mit ihren Tablets, ohne Stift oder Heft mitzubringen. Das Verschwinden dieses Rituals ist Teil einer umfassenderen Transformation des schulischen Alltags. Schreibmaschinen, Filmvorsführungsgeräte und Modems sind verschwunden. Nur die Schulglocke bleibt seit fünfzig Jahren unverändert – ein »akustischer Methusalem« in der digitalen Welt.
Die ZEIT, das deutsche Wochenmagazin für Allgemeine Information, veröffentlichte am 4. August 2026 eine Lehrerkolumne, die das Verschwinden von heimlich im Unterricht weitergereichten Schüler-Briefchen – auf Deutsch auch »Kassiber« oder »Briefchen« genannt – festgestellt hat. Mit der Allgegenwärtigkeit von Smartphones hat diese Jahrhunderte alte Tradition in Klassenzimmern ein Ende gefunden.
Die Autorin illustriert diese Beobachtung durch eine Szene aus dem Englischunterricht. Schüler wie Hatice und Jonas fotografierten Papierkopien mit ihren Tablets, ohne Stift oder Heft mitgebracht zu haben.
Um diesen Epochenwechsel zu markieren, erinnert sich die Autorin an eine Zigarettenschachtel von ihrer eigenen Schulzeit, gefüllt mit Schüler-Briefchen. Dieser Gegenstand dient ihr als physisches Archiv und als melancholischer Gegenpol zum allgegenwärtigen digitalen Optimismus.
Das Verschwinden von Briefchen ist Teil einer umfassenderen Transformation des schulischen Alltags. Verschwunden sind auch das Klappern von Schreibmaschinen im Sekretariat, das Klacken von Filmvorsführungsgeräten in Biologiesälen und das charakteristische Geräusch von Modems – Telefonverbindungsgeräte zum Internet – die noch zu Anfang der 2000er Jahre in einigen Computerräumen vorhanden waren.
Die Schulglocke ist eine Ausnahme. Die Kolumne beschreibt sie als das einzige Geräusch in der Schule, das seit 50 Jahren unverändert geblieben ist, bezeichnet als »akustischer Methusalem in einer digitalen Welt«.
Akustischer Methusalem in einer digitalen Welt
— Lehrerkolumne, Die ZEIT, 4. August 2026
Die Identität der Autorin der Kolumne wird in den verfügbaren Informationen nicht präzisiert. Die Kolumne wurde von Maren Amini für Die ZEIT illustriert.
Diese beiden deutschen Begriffe bezeichnen Schüler-Briefchen, die Schüler heimlich im Unterricht weitergaben. Die ZEIT-Kolumne (4. August 2026) stellt fest, dass die Allgegenwärtigkeit von Smartphones dieser Jahrhunderte alten Praxis ein Ende gesetzt hat.
Die Kolumne nennt das Beispiel von Schülern, die Papierkopien während des Englischunterrichts mit ihren Tablets fotografierten und so auf traditionelle Schreibutensilien verzichteten.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Laut Die ZEIT sind das Klappern von Schreibmaschinen im Sekretariat, das Klacken von Filmvorsführungsgeräten in Biologiesälen und das Geräusch von Modems in Computerräumen verschwunden, die in den frühen 2000er Jahren noch vorhanden waren.