…
…
Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 1 Min.
Das französische Außenministerium hat am 17. Juli 2026 den Geschäftsträger der russischen Botschaft in Paris einberufen. Diese Maßnahme folgt auf eine umfangreiche Cyber-Spionage-Kampagne, die die DGSI, der führende französische Geheimdienst, dem russischen Geheimdienst zugeordnet hat. Der von Russland gegen Frankreich geführte Hybridkonflikt umfasst nach Angaben von Le Monde auch Sabotage-Akte und Drohnenflüge.
Das französische Außenministerium hat am 17. Juli 2026 den Geschäftsträger der russischen Botschaft in Paris einberufen, wie Le Monde berichtet. Ein Geschäftsträger ist ein Diplomat, der die Vertretung eines Staates in Abwesenheit eines Botschafters gewährleistet.
Diese Einberufung folgt auf die Zuordnung einer umfangreichen Cyber-Spionage-Kampagne gegen Frankreich durch die DGSI (Direction générale de la Sécurité intérieure, der führende französische Geheimdienst, gegründet 2014) zum russischen Geheimdienst.
Der von Russland gegen Frankreich geführte Hybridkonflikt beschränkt sich nicht auf Cyber-Spionage: Er umfasst auch Sabotage-Akte und Drohnenflüge.
Weder die diplomatischen Maßnahmen, die nach der Einberufung entschieden wurden, noch die offizielle Reaktion Moskaus werden in den verfügbaren Informationen präzisiert. Das Ausmaß der Sabotage-Akte und Drohnenflüge ist nicht beziffert.
Die DGSI (Direction générale de la Sécurité intérieure) ist der führende französische Geheimdienst, gegründet per Dekret am 30. April 2014.
Ein Geschäftsträger ist ein Diplomat, der die Funktionen eines Botschafters stellvertretend ausübt, insbesondere zwischen dem Ende einer Botschafter-Amtszeit und der Aufnahme der Tätigkeit eines Nachfolgers.
Frankreich wirft Russland vor, einen Hybridkonflikt zu führen, der eine umfangreiche, dem russischen Geheimdienst zugeordnete Cyber-Spionage-Kampagne umfasst, sowie Sabotage-Akte und Drohnenflüge.
Noch keine Kommentare. Seien Sie die/der Erste.