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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 1 Min.
Das Haushaltsdefizit Deutschlands hat im ersten Halbjahr 2026 71,3 Milliarden Euro erreicht, laut Daten des Statistischen Bundesamtes vom 25. August 2026. Dies entspricht 3,1 % des BIP und überschreitet die EU-Obergrenze von 3 % gemäß Stabilitäts- und Wachstumspakt. Zum ersten Mal seit H1 2021 überschreitet Deutschland diese Schwelle. Im Vergleich zu H1 2025 stieg das Defizit um 36,6 Milliarden Euro. Das Bundesdefizit allein betrug 48,1 Milliarden Euro, ein Anstieg von 29 Milliarden Euro. Laut Fiskalexperte Jens Boysen-Hogrefe sind die Hauptfaktoren zusätzliche Verteidigungsausgaben und Investitionen aus Sondervermögen.
Das Haushaltsdefizit Deutschlands — umfassend Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung — hat im ersten Halbjahr 2026 71,3 Milliarden Euro erreicht, wie die am 25. August 2026 vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichten Daten zeigen.
Dieser Betrag entspricht 3,1 % des BIP und überschreitet somit die von der Europäischen Union im Rahmen des Stabilitäts- und Wachstumspaktes festgelegte Obergrenze von 3 % — ein Regelwerk für fiskale Disziplin, das sich die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet haben einzuhalten.
Dies ist das erste Mal seit dem ersten Halbjahr 2021 — gekennzeichnet durch die COVID-19-Pandemie mit einem Verhältnis von 3,9 % — dass Deutschland diese Schwelle bei einem Halbjahresergebnis überschreitet.
Das Defizit des H1 2026 ist um 36,6 Milliarden Euro höher als das des gleichen Semesters 2025.
Auf Ebene der Bundesregierung (Bund) beläuft sich das Finanzierungsdefizit auf 48,1 Milliarden Euro, ein Anstieg von 29 Milliarden Euro im Jahresvergleich.
Nach Ansicht von Jens Boysen-Hogrefe, Fiskalexperte am Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), sind die Hauptfaktoren die zusätzlichen Verteidigungsausgaben und die Investitionen, die durch Sondervermögen — Spezialfonds außerhalb des ordentlichen Haushalts — finanziert werden.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Es ist ein Regelwerk für fiskale Disziplin, das die Mitgliedstaaten der Eurozone befolgen. Es schreibt insbesondere vor, dass das Haushaltsdefizit unter 3 % des BIP bleiben muss.
Laut dem Experten Jens Boysen-Hogrefe sind die Hauptursachen die zusätzlichen Verteidigungsausgaben und die Investitionen, die durch Sondervermögen außerhalb des ordentlichen Haushalts finanziert werden.
Nicht notwendigerweise. Das Statistische Bundesamt weist darauf hin, dass die Halbjahresergebnisse nur begrenzte Rückschlüsse auf das Gesamtjahresergebnis 2026 ermöglichen.