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Wirtschaft
Herz — Desk Wirtschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Die Wirtschaftszeitung Handelsblatt hat am 16. Juli 2026 einen interaktiven Rechner veröffentlicht, mit dem Anleger ihr passives Börseneinkommen gemäß ihrer persönlichen Situation planen können. Das Tool bietet fünf verschiedene Anlageansätze und drei anpassbare Strategien – konservativ, aggressiv oder vollständig personalisierbar. Die Prognosen basieren auf inflationsbereinigten historischen Datenreihen, die von der Weltbank und der Londoner Börsengruppe (LSEG) stammen. Steuern sind in den Berechnungen nicht enthalten.
Die Wirtschaftszeitung Handelsblatt hat am 16. Juli 2026 einen interaktiven Rechner veröffentlicht, um Anlegern bei der Planung ihres passiven Börseneinkommens zu helfen. Der Artikel wird von vier Journalisten verfasst: Johanna Escobar Hartmann, Andreas Neuhaus, Philipp Ninh und Michel Penke.
Das Tool integriert fünf verschiedene Wege, um passives Einkommen auf den Finanzmärkten zu generieren.
Der Anleger wählt zunächst den Anlagebetrag und definiert seinen Anlagehorizont – begrenzt auf maximal 20 Jahre. Danach werden drei Profile angeboten: eine konservative Strategie (niedriges Verlustrisiko, geringere Renditen), eine aggressive Strategie (höhere Renditen, höheres Ausfallrisiko) und eine vollständig personalisierbare Strategie.
Die individuelle Strategie ermöglicht die Kombination von Einzelaktien, Dividenden-ETFs, Anleihe-ETFs und Geldmarkt-ETFs.
Der Rechner wendet rollierende Zeitreihen an: Für einen Horizont von zehn Jahren werden alle verfügbaren historischen Fenster von zehn aufeinander folgenden Jahren betrachtet, ausgeschüttete Dividenden werden reinvestiert, und anschließend werden Maximum, Minimum und Median extrapoliert. Der angewendete Dividendensatz basiert auf den historischen gewichteten Ausschüttungsquoten der ausgewählten Anlagen – nicht auf einer Pauschalquote.
Die Rendite- und Inflationsdaten stammen von der Weltbank und der LSEG (London Stock Exchange Group), einem globalen Anbieter von Finanzmarktdaten und Infrastrukturen mit Sitz in London. Alle Werte sind um die historische Inflation bereinigt: Die Prognosen entsprechen der heutigen Kaufkraft des Anlegers.
Der Artikel veranschaulicht das Tool mit einem konkreten Beispiel. Ein Anleger, der 200.000 Euro in drei Dividenden-ETFs investiert – VanEck Developed Markets (35 %), Vanguard High Dividend (35 %) und iShares Global Dividend (30 %) – wäre etwa 26 % in US-amerikanischen Aktien, 20 % in Ländern der Eurozone, 8 % im Vereinigten Königreich und 7 % in Japan engagiert.
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Diese drei Fonds werden als die derzeit größten Dividenden-ETFs dargestellt. Der iShares Global Dividend ETF und der VanEck Developed Markets ETF enthalten jeweils etwa 100 Aktien; der Vanguard High Dividend ETF umfasst mehr als 2.000 Positionen.
Die Idee des passiven Einkommens konzentriert drei psychologische Wünsche: Sicherheit, Freiheit und Erleichterung.
— Valentin Haas, unabhängiger Psychologe, zitiert vom Handelsblatt
Der Rechner zeigt Rohprognosen an: Steuern auf Dividendenerträge werden nicht von den prognostizierten Beträgen abgezogen.
Er ermöglicht die Schätzung des passiven Einkommens, das eine Börsenanlage generieren könnte, basierend auf dem investierten Betrag, dem gewählten Horizont und der ausgewählten Strategie.
Der Anlagehorizont ist auf maximal 20 Jahre begrenzt.
Nein. Der Rechner zeigt Rohprognosen ohne Steuerabzüge an. Der Anleger muss diese abhängig von seiner persönlichen Situation separat berücksichtigen.
Der Rechner nutzt rollierende Zeitreihen: Alle verfügbaren historischen Fenster für den gewählten Horizont werden analysiert, Dividenden werden reinvestiert, und die Werte sind um die historische Inflation bereinigt.
Ja. Die individuelle Strategie ermöglicht die freie Kombination von Einzelaktien, Dividenden-ETFs, Anleihe-ETFs und Geldmarkt-ETFs.