Technik & Wissenschaft
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Herz — Desk Technik & Wissenschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Die amerikanischen Technologiegiganten – Google, Apple, Meta, Amazon und Microsoft – erreichen 2026 beispiellose Investitionshöhen, wie die französische Zeitung Le Monde berichtet. Diese Rekordsummen begeistern die Finanzmärkte jedoch nicht mehr. Anleger zweifeln stark daran, dass diese Investitionen in zukünftige Gewinne umgewandelt werden können. Zwei Faktoren erschweren die Rentabilitätsrechnung erheblich: die hohen Kosten für Halbleiter, die für Künstliche-Intelligenz-Infrastruktur unverzichtbar sind, sowie die Schuldenlast, die aus Finanzierungskrediten entsteht.
Die amerikanischen Technologiegiganten erreichen 2026 beispiellose Investitionshöhen, wie Le Monde am 5. August 2026 berichtet. Unter dem Akronym GAFAM – für Google/Alphabet, Apple, Meta, Amazon und Microsoft – dominieren diese fünf Konzerne den weltweiten digitalen Markt.
Diese Rekordsummen begeistern die Finanzmärkte jedoch nicht mehr. Die Fähigkeit dieser Unternehmen, ihre Investitionen in Gewinne umzuwandeln, ist alles andere als gesichert.
Zwei Faktoren erschweren die Rentabilitätsrechnung besonders: der Preis für Halbleiter – die elektronischen Chips, die für die Rechenzentren der künstlichen Intelligenz unverzichtbar sind – sowie die Schuldenlast, das heißt die Zinskosten für die Kredite, die zur Finanzierung dieser Projekte aufgenommen wurden.
Seit dem Start von ChatGPT durch OpenAI im November 2022 haben die Big Tech ihre sogenannten CapEx-Ausgaben massiv erhöht. Dieser Begriff bezeichnet die Kapitalinvestitionen – Rechenzentren, Server, Unterseekabel – deren produktiver Wert sich über lange Zeit hinweg amortisiert.
2023 empfingen die Finanzmärkte diese Ankündigungen von Budgeterhöhungen positiv, darin ein Signal künftigen Wachstums erkennend. Ab 2024 entstanden erste Fragen zur Sichtbarkeit der Investitionsrentabilität bei den Quartalsergebnis-Konferenzen.
2025 nuancierten sich die Börsenstimmungen. Analysten begannen, öffentlich die Fähigkeit der Big Tech in Frage zu stellen, ihre KI-Infrastrukturen mittelfristig zu monetarisieren. Halbleitermangel und anhaltend hohe Zinssätze verkomplizieren die Rentabilitätsprognosen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die genauen Investitionsbeträge der einzelnen Konzerne für 2026 stehen nicht in den verfügbaren Informationen. Auch der Zeitrahmen, wann Märkte wieder Vertrauen in die Rentabilität dieser Investitionen finden könnten, ist unklar.
CapEx (Capital Expenditure, Kapitalausgaben) bezeichnet den Kauf langfristiger Vermögenswerte: Rechenzentren, Server, Unterseekabel und Chips. Im Gegensatz zu laufenden Betriebsausgaben haben diese Investitionen einen produktiven Wert über lange Zeit hinweg, aber ihre finanzielle Rendite kann mehrere Jahre dauern, bis sie sich materialisiert.
Halbleiter – insbesondere Grafikkarten (GPUs) und spezialisierte KI-Chips – sind unverzichtbar für die Rechenzentren, die große Sprachmodelle betreiben. Ihre hohen Kosten und manchmal begrenzte Verfügbarkeit drücken unmittelbar auf die Kosten und Rentabilität von Tech-Infrastrukturprojekten.
Nach anfänglicher Begeisterung 2022–2023 forderten Investoren konkrete Beweise für Investitionsrenditen. Die anhaltend hohen Zinssätze – die die Schuldenlast erhöhen – und Halbleiterpreise haben die Zweifel an mittelfristiger Rentabilität verstärkt.