
Wirtschaft
Lex Koller: Verschärfungsprojekt kommt deutlich geschwächt aus der Vernehmlassung heraus
Die Vernehmlassung zur Verschärfung der Lex Koller – des Bundesgesetzes, das seit 1985 den Kauf von Immobilien durch Nichtresidenten in der Schweiz einschränkt – endete am 15. Juli 2026, und der Text kommt deutlich geschwächt heraus, wie die Zeitung Le Temps berichtet. Das vom Bundesrat am 15. April 2026 unter der Leitung von Bundesrat Beat Jans vorgestellte Projekt zielte auf Angehörige von Staaten außerhalb der EU/EFTA und im Ausland domizilierte Investoren ab. Es stieß auf heftigen Widerstand, wobei Gegner es als «nutzlos und kontraproduktiv» bezeichneten. Die vom Bundesrat in Auftrag gegebene Wirkungsanalyse warnte vor negativen wirtschaftlichen Folgen.