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Sport
Herz — Desk Sport · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Vier ehemalige nordirische Fußballer haben die Gambling Support Group (GSG) gegründet. Die von Aaron Hogg, Matthew Snoddy, Aaron Traynor und Michael Ruddy getragene Initiative unterstützt Spieler mit einer Abhängigkeit von Sportwetten und arbeitet mit der Irish FA sowie der nordirischen Profifußballervereinigung zusammen. Hogg spielte 20 Jahre in den nordirischen Ligen und wettet seit acht Jahren nicht mehr. Die Gründung fällt in eine Saison, in der Wettanbieter ihr Sponsoring im nordirischen Fußball ausweiten. In der englischen Premier League sind ihre Logos seit der Saison 2026/27 dagegen auf der Trikotvorderseite verboten.
Nach Angaben von BBC Sport gehört Aaron Hogg zu den zentralen Personen der neuen Gambling Support Group (GSG), die Fußballer mit einer Abhängigkeit von Sportwetten unterstützen soll. Der Torhüter spielte ab 2006 insgesamt 20 Jahre in den nordirischen Ligen, unter anderem für Crusaders, Glentoran, Portadown, Ards, Carrick Rangers und Dundela. Seit acht Jahren wettet er nicht mehr.
Die GSG wird von den vier ehemaligen Spielern Aaron Hogg, Matthew Snoddy, Aaron Traynor und Michael Ruddy getragen. Sie entsteht in Zusammenarbeit mit der Irish Football Association (Irish FA), dem nordirischen Fußballverband, und der nordirischen Profifußballervereinigung PFA.
Die Regeln der Irish FA untersagen Spielern Wetten auf Partien, an denen ihre eigene Mannschaft beteiligt ist. Das gilt im Männer-, Frauen- und Nachwuchsfußball. Verboten sind außerdem Wetten auf andere Spiele der eigenen Liga sowie Wetten, die Dritte im Auftrag eines Spielers platzieren.
Die GSG startet zu einer Zeit, in der Wettanbieter ihr Sponsoring im nordirischen Fußball ausweiten. In der Saison 2026/27 nimmt diese Form der Partnerschaft sowohl in der Männer- als auch in der Frauen-Ausgabe der Irish Premiership, der höchsten nordirischen Spielklasse, zu. Zudem werden zwei League-Cup-Wettbewerbe und ein regionales Turnier von Wettunternehmen gesponsert.
In der englischen Premier League dürfen Clubs seit Beginn der Saison 2026/27 keine Logos von Wettanbietern mehr auf der Vorderseite ihrer Trikots zeigen. Die Vereine beschlossen die Regel freiwillig. Auf Ärmeln und Trainingskleidung bleiben solche Logos erlaubt.
Acht Clubs mussten einen neuen Sponsor für die Trikotvorderseite finden. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatten Sunderland und Chelsea noch keinen Ersatz bekannt gegeben.
Michael Carvill, Direktor der nordirischen PFA, warnt, dass problematisches Glücksspiel nicht mehr auf den Profibereich begrenzt sei. Carvill spielte 15 Jahre auf der höchsten nordirischen Ebene und war bei Crusaders ein Mannschaftskollege von Aaron Hogg.
Nach Carvills Angaben sind entsprechende Verhaltensweisen inzwischen auch in Nachwuchsakademien zu beobachten. Begünstigt würden sie durch Videospiele und Käufe innerhalb von Spielen, sogenannte In-Game-Käufe.
Die GSG ist eine Hilfsgruppe für Fußballer, die mit einer Abhängigkeit von Sportwetten konfrontiert sind. Gegründet wurde sie von Aaron Hogg, Matthew Snoddy, Aaron Traynor und Michael Ruddy. Sie arbeitet mit der Irish FA und der nordirischen PFA zusammen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Spieler dürfen weder auf Partien ihrer eigenen Mannschaft noch auf andere Spiele ihrer Liga wetten. Das Verbot gilt im Männer-, Frauen- und Nachwuchsfußball. Auch Wetten, die Dritte in ihrem Auftrag abgeben, sind untersagt.
Logos von Wettanbietern sind auf der Vorderseite der Trikots verboten. Auf Ärmeln und Trainingskleidung bleiben sie erlaubt. Acht Clubs benötigten einen neuen Hauptsponsor; Sunderland und Chelsea hatten bei Veröffentlichung noch keinen Ersatz genannt.
Laut Michael Carvill treten problematische Glücksspielverhaltensweisen inzwischen auch dort auf. Er nennt Videospiele und In-Game-Käufe als begünstigende Faktoren.