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Schweiz
Herz — Desk Schweiz · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Am 23. Juli 2026 führten der Violinist Joshua Bell und Dirigent Daniel Harding das Konzert für Violine op. 66 von Thomas de Hartmann beim Verbier Festival auf. Der ukrainische Komponist (1885-1956) hinterließ ein Werk, das als zu Unrecht vergessene Seite des 20. Jahrhundert-Repertoires gilt. Das viersätzige Konzert entstand 1943 im französischen Exil und war als Hommage an die Kriegsopfer konzipiert. Es verbindet jüdisch inspirierte Motive, Volkstänze und schmerzhafte Lyrik.
Am 23. Juli 2026 führten der Violinist Joshua Bell und der Dirigent Daniel Harding das Konzert für Violine op. 66 von Thomas de Hartmann unter dem großen Zelt des Verbier Festival auf, laut Le Temps.
Thomas de Hartmann (1885-1956) war ein ukrainischer Komponist. Sein Konzert für Violine op. 66 gilt als zu Unrecht vergessene Seite des Repertoires des 20. Jahrhunderts.
Das Werk wurde 1943 komponiert, als sich de Hartmann im französischen Exil befand. Es entfaltet sich über vier Sätze.
Das Konzert wurde als ein «Klezmer-Konzert» konzipiert — benannt nach der instrumentalen Musiktradition der aschkenasischen Juden, die sich ab dem 15. Jahrhundert entwickelt hat und Wurzeln im Nahen Osten und in Mitteleuropa hat — als Hommage an die Kriegsopfer.
Das Werk verwebt Motive jüdischer Inspiration mit Volksmotiven, darunter ein Zitat aus Glinkas Kamarinskaya.
Die Partitur orchestriert deutliche Brüche zwischen Solist und Orchester. Sie wechselt zwischen beruhigenden Melodien, staccatoartigen rhythmischen Brüchen und schmerzlyrischen Passagen und bewahrt durchgehend eine instabile Atmosphäre.
Die Kamarinskaya von Glinka, die unter den Themen des Werkes zitiert wird, konnte für diese Redaktion nicht aus einer verifizierten verfügbaren Quelle definiert werden.
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Thomas de Hartmann (1885-1956) war ein ukrainischer Komponist. Sein Konzert für Violine op. 66, das 1943 während seines Exils in Frankreich geschrieben wurde, gilt als zu Unrecht vergessene Seite des Repertoires des 20. Jahrhunderts.
Klezmer ist eine instrumentale Musiktradition der aschkenasischen Juden, die sich ab dem 15. Jahrhundert entwickelt hat. Seine Ursprünge sind mit der Musik des Nahen Ostens, Mitteleuropas und Osteuropas verbunden.
Thomas de Hartmanns Violinkonzert op. 66 wird als eine zu Unrecht abwesende Seite des großen Repertoires des 20. Jahrhunderts beschrieben. Es wurde am 23. Juli 2026 beim Verbier Festival aufgeführt.