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Schweiz
Herz — Desk Schweiz · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Neil Gilson hat als erster Mensch die zehn grössten Seen der Schweiz durchschwommen. Laut dem Guardian legte der 40-jährige Brite während zweier Sommer insgesamt rund 370 Kilometer zurück. Den Abschluss bildete am Mittwoch eine 45 Meilen lange Strecke im Genfersee, für die er etwas mehr als 22 Stunden benötigte. Seine Tochter Lily und sein Sohn Jack begleiteten ihn auf den letzten 200 Metern. Mit dem Ausdauerprojekt wollte Gilson zudem auf die neuropsychiatrischen Störungen PANS und PANDAS aufmerksam machen, von denen sein Sohn betroffen war.
Neil Gilson hat laut dem Guardian als erster Mensch die zehn grössten Seen der Schweiz durchschwommen. Während der vergangenen beiden Sommer legte er insgesamt rund 230 Meilen beziehungsweise 370 Kilometer zurück.
Der Schwimmer beendete sein Projekt am Mittwoch im Genfersee. Nach dem Start am Dienstagmorgen bewältigte er 45 Meilen in etwas mehr als 22 Stunden und erreichte das Ziel am Mittwoch zur Mittagszeit.
Seine zwölfjährige Tochter Lily und sein zehnjähriger Sohn Jack begleiteten ihn auf den letzten 200 Metern schwimmend.
Nach 18 Stunden im Genfersee erwog Neil Gilson aufzugeben. In der Nacht kämpfte er mit einer starken Strömung. Der Gedanke an das Wiedersehen mit seiner Familie brachte ihn nach eigenen Angaben dazu, weiterzuschwimmen.
Ein Unterstützungsteam begleitete ihn während der Überquerung in einem Boot und versorgte ihn unter anderem mit Kaffee.
Neil Gilson verfehlte seinen eigenen Weltrekord für den Genfersee knapp. Er erwartet, dass Guinness World Records seine Leistung als erster erfolgreicher Abschluss der «Legend of the Lakes» anerkennen wird.
Eine rund 40 Meilen lange Strecke im Lago Maggiore hätte das Projekt in diesem Sommer beinahe vorzeitig beendet. Das Wasser war kälter als erwartet.
Um seine Körpertemperatur zu halten, erhöhte Neil Gilson das Tempo und verbrauchte mehr Energie als vorgesehen. Auch die Durchquerung des Thunersees war wegen der körperlichen Belastung und des Erfolgsdrucks besonders schwierig.
Gilson hält das Schwimmen in Seen für anspruchsvoller als im Meer. Als Gründe nennt er unberechenbare Bedingungen wie windbedingten Wellengang und kalte Wassermassen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Neil Gilson ist 40 Jahre alt, Vater von drei Kindern und stammt aus Devon im Südwesten Englands. Der frühere internationale Athlet belegte in Grossbritannien über 1500 Meter Freistil den zweiten Rang.
Nach dem Ende seiner Karriere im Wettkampfschwimmen wandte er sich Ausdauerprojekten zu. Zur Vorbereitung trainierte er im Schwimmbad, im Fitnessstudio und im Meer vor der Küste von Nord-Devon.
2024 durchschwamm er den Genfersee in 22 Stunden und 9 Minuten. Der Guardian bezeichnet diese Zeit als Weltrekord. Anschliessend entschied Gilson, die zehn Seen in Angriff zu nehmen.
Neil Gilson unternahm die Durchquerungen auch, um auf PANS und PANDAS aufmerksam zu machen. Diese neuropsychiatrischen Störungen können psychische Symptome, Verhaltensänderungen und motorische Schwierigkeiten auslösen.
Sein Sohn Jack war im Alter von 18 Monaten nach einer Halsentzündung betroffen und erhielt eine PANDAS-Diagnose.
Jack zeigte damals Aggressivität, Zwangsstörungen, Tics und starke Angst. Zudem verweigerte er das Essen und das Verlassen des Hauses und sprach nicht mehr.
Neil Gilson zufolge geht es seinem Sohn heute gut. Jack schwamm gemeinsam mit seiner Schwester Lily die letzten Meter der Abschlussetappe mit.
Während zweier Sommer schwamm er in den zehn grössten Seen der Schweiz insgesamt rund 230 Meilen beziehungsweise 370 Kilometer.
Von Dienstagmorgen bis Mittwochmittag schwamm er 45 Meilen durch den Genfersee und benötigte dafür etwas mehr als 22 Stunden.
Seine zwölfjährige Tochter Lily und sein zehnjähriger Sohn Jack schwammen die letzten 200 Meter mit ihm.
Er wollte ein Ausdauerprojekt bewältigen und zugleich auf die neuropsychiatrischen Störungen PANS und PANDAS aufmerksam machen, von denen sein Sohn betroffen war.