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Schweiz
Herz — Desk Schweiz · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Jérôme Ferrari veröffentlicht «Sehr kurze Theorie der Hölle», den zweiten Teil seiner Trilogie «Geschichten des Einheimischen und des Reisenden» über Alterität, wie Le Temps berichtet. Der Roman spielt in Abu Dhabi und kontrastiert die Situation von Expatriaten – klimatisierter Luxus mit Blick auf die Mangroven – mit der von Wanderarbeitern, die einer namenlosen Leibeigenschaft unterworfen sind. Der Erzähler ist ein junger französischer Lehrer aus Korsika, der vor Langeweile und Selbstekel flieht. Ein Attentat in Algier zwingt ihn, Algerien mit seiner Partnerin Nardjess und ihrer Tochter Afsaneh zu verlassen.
Jérôme Ferrari veröffentlicht «Sehr kurze Theorie der Hölle», den zweiten Teil der Romanreihe «Geschichten des Einheimischen und des Reisenden» über das Thema Alterität, wie Le Temps berichtet.
Der Roman spielt in Abu Dhabi. Er kontrastiert die Situation der Expatriaten – klimatisierter Luxus mit Blick auf die Mangroven – mit der der Wanderarbeiter, die den Opfern und Demütigungen einer namenlosen Leibeigenschaft unterworfen sind.
Der Erzähler ist ein junger französischer Lehrer aus Korsika. Getrieben von Reiselust, aber auch von Überdruss, Langeweile und Selbstekel, bewirbt er sich am französischen Gymnasium in Algier.
Er versucht, dem zu entfliehen, was er als dem Schicksal seiner korsischen Herkunft inhärent empfindet – ein wiederkehrendes Motiv in Ferraris Werk.
In Algier trifft er auf Nardjess, seine Kollegin, beschrieben als unzugängliche Schönheit mit blassem Blick, die er als eine andere Möglichkeit sieht, sich selbst zu entkommen. Ein Attentat gegen ihre Schule zwingt sie, Algerien zu verlassen.
Ohne Nardjess zu befragen – die gerne Korsika sehen wollte – erhält der Erzähler eine Stelle als Lehrer in Abu Dhabi. Das Paar lässt sich mit ihrer Tochter Afsaneh dort nieder.
«Sehr kurze Theorie der Hölle» ist der zweite Teil von «Geschichten des Einheimischen und des Reisenden», einer Serie von drei Romanen, die sich dem Thema Alterität widmet. Der erste Band, «Nord sentinelle», befasste sich mit den Verheerungen des Massentourismus auf Korsika.
Das genaue Erscheinungsdatum des Romans und die Identität des Verlags werden in den verfügbaren Quellen nicht angegeben.
Der Roman erforscht Alterität, indem er das Leben der Expatriaten in Abu Dhabi dem der Wanderarbeiter gegenüberstellt, die einer namenlosen Leibeigenschaft unterworfen sind.
Es handelt sich um eine Serie von drei Romanen von Jérôme Ferrari, die sich dem Thema Alterität widmet. «Nord sentinelle», das sich auf den Massentourismus auf Korsika konzentriert, ist der erste Teil; «Sehr kurze Theorie der Hölle» ist der zweite.
Ein Attentat gegen das französische Gymnasium in Algier, an dem er unterrichtet, zwingt den Erzähler und seine Partnerin Nardjess, das Land zu verlassen.
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