
…
…
Schweiz
Herz — Desk Schweiz · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Andreas Mortensen, ehemaliger Vizepräsident für Forschung der EPFL (Eidgenössisch-Polytechnische Hochschule Lausanne) und Präsident der Stiftung Presses polytechniques et universitaires romandes (PPUR), hat am 18. Juli 2026 einen Gastkommentar in der Zeitung Le Temps veröffentlicht. Darin argumentiert er, dass Wissenschaft keine Meinung ist, sondern dass die Grenze zwischen wissenschaftlichem Wissen und Nicht-Wissen gefährlich verschwommen ist. Mortensen erläutert die Schritte der wissenschaftlichen Methode und betont die wachsende Verantwortung von Experten, Fakten sachlich und ohne Voreingenommenheit zu vermitteln.
Andreas Mortensen, ehemaliger Vizepräsident für Forschung der EPFL — der Eidgenössisch-Polytechnischen Hochschule Lausanne, eine 1853 gegründete Technische Universität — und Präsident der Stiftung Presses polytechniques et universitaires romandes (PPUR, wissenschaftlicher Verlag mit Sitz an der EPFL), hat am 18. Juli 2026 einen Gastkommentar in der Zeitung Le Temps veröffentlicht.
In seinem Text argumentiert Mortensen, dass Wissenschaft keine Meinung ist, sondern dass die Grenze zwischen dem, was Wissen ist, und dem, was es nicht ist, gefährlich verschwommen ist.
Mortensen beschreibt den Prozess in mehreren Schritten: Eine Hypothese wird zunächst mit Logik oder Erfahrung konfrontiert.
Ist das Ergebnis eindeutig, wird es durch Wiederholung des Experiments bestätigt, veröffentlicht und dann von anderen Forschern validiert. Die Hypothese erhält daraufhin den Status von Wissen.
Mortensen weist darauf hin, dass Experten zunehmend aufgefordert werden, ruhig und ohne Voreingenommenheit zu kommunizieren, was bekannt und faktisch wahr ist.
Der Gastkommentar ist Teil einer thematischen Serie der Zeitung Le Temps mit dem Titel »Se laisser persuader ou camper sur ses idées? Pourquoi changeons-nous d'avis?« (Sich überreden lassen oder bei seinen Ideen bleiben? Warum ändern wir unsere Meinung?), die Philosophie, Geschichte und Politik verbindet.
Der Gastkommentar präzisiert nicht, welche wissenschaftlichen Bereiche oder welche Akteure besonders durch die beschriebene Verwischung von Wissen und Meinung betroffen sind. Reaktionen aus der Wissenschaftsgemeinde auf diese Veröffentlichung sind nicht verfügbar.
Andreas Mortensen ist ehemaliger Vizepräsident für Forschung der EPFL (Eidgenössisch-Polytechnische Hochschule Lausanne) und Präsident der Stiftung Presses polytechniques et universitaires romandes (PPUR), ein wissenschaftlicher Verlag mit Sitz an der EPFL.
Mortensen argumentiert, dass Wissenschaft keine Meinung ist und dass die Grenze zwischen Wissen und Nicht-Wissen gefährlich verschwommen ist. Er fordert Experten auf, etablierte Fakten sachlich und ohne Voreingenommenheit zu kommunizieren.
Noch keine Kommentare. Seien Sie die/der Erste.
In der Schweizer Zeitung Le Temps am 18. Juli 2026 um 12:57 Uhr, im Rahmen einer thematischen Serie zum Thema Meinungswechsel.