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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Ein 26-jähriger Sicherheitsbeamter der Deutschen Bahn wurde am 17. Juli 2026 aus einem fahrenden Regionalzug auf der Strecke Offenburg–Karlsruhe gestoßen, nachdem sich ein Fahrgast einer Fahrkartenkontrolle widersetzte. Der Beamte wurde schwer verletzt etwa 2 km weiter hinten im Gleisbereich gefunden und befand sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in kritischem Zustand. Der 36-jährige Verdächtige, bereits verurteilt wegen Gewalttaten und zur Bewährung entlassen, wurde verhaftet und am 18. Juli nach einer Ablehnung des Haftbefehls durch das Amtsgericht wieder freigelassen. Gewerkschaften und die Deutsche Bahn prangern eine Eskalation der Gewalt in Zügen an.
Am Freitagabend, den 17. Juli 2026, griff ein 36-jähriger Mann, offenbar in Alkoholvergiftung, zwei Sicherheitsbeamte der Deutschen Bahn in einem Regionalzug auf der Strecke Offenburg–Karlsruhe an, wie die Zeit berichtet. Er beleidigte sie während einer Fahrkartenkontrolle, weigerte sich, seine Identität anzugeben, weigerte sich den Zug zu verlassen und schlug dann einen von ihnen mit Fäusten und Fußtritten.
Während des Kampfes gab eine Tür des Zuges – beschädigt, ohne dass die Beteiligten es merkten – nach. Der 26-jährige Sicherheitsbeamte wurde durch die Öffnung aus dem fahrenden Zug geschleudert, auf der Höhe von Ettlingen-Bruchhausen.
Der Beamte wurde schwer verletzt etwa 2 km hinter dem nächsten Haltepunkt des Zuges im Gleisbereich gefunden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und befand sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch immer in kritischem Zustand.
Am Abend des 18. Juli 2026 kündigte die Staatsanwaltschaft die Freilassung des Verdächtigen an. Das Amtsgericht lehnte den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl ab.
Der 36-jährige Verdächtige war bereits wegen früherer Gewalttaten verurteilt worden. Er befand sich zum Zeitpunkt der Tat auf Bewährung.
Die Ermittler haben den Zug beschlagnahmt, befragen Zeugen und überprüfen, ob es Videoaufzeichnungen an Bord gibt. Es war noch nicht geklärt, ob der Zug nach dem Zwischenfall eine Notbremsung durchgeführt hatte.
Die Deutsche Bahn verurteilte den Angriff auf das Schärfste.
Wir verurteilen den Angriff am gestrigen Abend in einer Regionalbahn aufs Schärfste.
— Deutsche Bahn-Sprecherin
Die EVG (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft), durch ihren Regionalpräsidenten Manuel Amberger, erklärte, dass verbale und physische Übergriffe gegen das Personal eine neue möglicherweise tödliche Dimension erreicht haben. Amberger sagte, er sei « fassungslos und wütend » – bestürzt und wütend – dass ein Kollege nach einer einfachen Fahrkartenkontrolle wieder um sein Leben kämpfe.
Mario Reiß, Leiter der GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer), erklärte beim WDR, dass viele Eisenbahner mit Angst zur Arbeit gehen. Er forderte richterliche Entscheidungen, Gesetzesänderungen und ein « Durchgriffsrecht » – ein verstärktes Eingriffsrecht für Eisenbahnpersonal.
Im Februar führte ein ähnlicher Angriff auf Eisenbahnpersonal in Rheinland-Pfalz zum Tod eines Schaffners zwei Tage nach dem Vorfall infolge eines Streits bei einer Fahrkartenkontrolle.
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Das Landgericht Zweibrücken – ein übergeordnetes Gericht des Amtsgerichts – verurteilte den Täter zu 10 Jahren Freiheitsstrafe wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Nach diesem Vorfall kündigte die Deutsche Bahn einen Maßnahmenplan an: Bodycams für etwa 2.000 Agenten im Fernverkehr, zusätzliche Kräfte an Bahnhöfen, bessere Schutzausrüstung und Schulungen in Deeskalation.
Es ist noch nicht geklärt, ob der Zug eine Notbremsung durchgeführt hat, nachdem der Beamte ausgestoßen wurde. Die Analyse möglicher Videoaufzeichnungen an Bord läuft noch.
Der weitere Verlauf des Strafverfahrens gegen den Verdächtigen – der am 18. Juli freigelassen wurde – war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in den verfügbaren Quellen nicht angegeben.
Während einer Auseinandersetzung mit dem Verdächtigen gab eine beschädigte Zugstür nach und warf den 26-jährigen Beamten aus dem fahrenden Zug auf der Höhe von Ettlingen-Bruchhausen hinaus.
Das Amtsgericht (Gericht der ersten Instanz in Deutschland) lehnte am 18. Juli 2026 den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl ab. Der 36-jährige Verdächtige wurde daher freigelassen, obwohl er bereits wegen Gewalttaten verurteilt und zur Bewährung entlassen war.
Der 26-jährige Beamte befand sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in kritischem Zustand. Er war schwer verletzt etwa 2 km hinter dem Haltepunkt des Zuges im Gleisbereich gefunden worden.
Im Februar starb ein Zugschaffner zwei Tage nach einem ähnlichen Überfall in Rheinland-Pfalz. Der Täter wurde vom Landgericht Zweibrücken zu 10 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Die Deutsche Bahn kündigte Bodycams für etwa 2.000 Fernverkehrsagenten an, zusätzliche Einsätze an Bahnhöfen, bessere Schutzausrüstung und Schulungen in Deeskalation.