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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 erschütterte Kolumbien am 10. August 2026 um 07:34 Uhr, mit dem Epizentrum im Departement Chocó in der Nähe von San José del Palmar. Die Bilanz wurde Dienstagabend revidiert und zeigt 216 Todesfälle und mehr als 1.600 Verletzte. Etwa 2.000 Menschen werden vermisst. Die kolumbianische Regierung rief den nationalen Notstand aus. Die Sachschäden werden auf mindestens 6,3 Milliarden Dollar geschätzt, etwa 1 % des kolumbianischen BIP. Dieses Erdbeben wird als das tödlichste in Kolumbien seit Beginn des 21. Jahrhunderts bezeichnet.
Am 10. August 2026 um 07:34 Uhr erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,4 den Westen Kolumbiens. Das Epizentrum befand sich im Departement Chocó — eines der 32 Bundesländer des Landes, das an Panama grenzt und an Küsten des Atlantischen und Pazifischen Ozeans liegt — in der Nähe von San José del Palmar.
Laut France 24 wird dieses Erdbeben als das tödlichste in Kolumbien seit Beginn des 21. Jahrhunderts eingestuft. Die Regierung rief sofort den nationalen Notstand aus.
Hunderte von Gebäuden wurden zerstört. Mehrere Krankenhäuser in Cali wurden beschädigt, und die Mehrheit der 480.000 Einwohner von Pereira war ohne Strom. Die Such- und Rettungsoperationen wurden in beiden Städten fortgesetzt.
Die revidierte Bilanz von Dienstagabend zeigt 216 Todesfälle und über 1.600 Verletzte. Etwa 2.000 Menschen werden vermisst.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die ersten Schätzungen beziffern die Sachschäden auf mindestens 6,3 Milliarden Dollar, etwa 1 % des kolumbianischen BIP.
Das betroffene Gebiet grenzt an die Eje Cafetero — die »Kaffeeregion« oder das »Kaffee-Dreieck«, eine Region, die die Departements Caldas, Risaralda und Quindío umfasst, von denen Pereira eine der Hauptstädte ist. Ihre Kaffee-Exportinfrastruktur wurde beschädigt.
Kaffee bringt Kolumbien zwischen 3 und 4 Milliarden Dollar an jährlichen Einnahmen, etwa 7 bis 9 % seines BIP.
John Orlando, ein Schweizer aus dem Kanton Jura und Präsident von Action contre la faim in Kolumbien, koordiniert seit dem Erdbeben die Hilfseinsätze vor Ort.
Am 11. August 2026 prüfte die Schweiz eine mögliche Hilfe, hatte aber noch keine konkrete Intervention angekündigt. Es wurden keine Schweizer Opfer gemeldet.