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Schweiz
Herz — Desk Schweiz · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Ein Motorradfahrer wurde am 19. Juli 2026 in Genf getötet, nachdem er an einer roten Ampel auf der Route de Malagnou von zwei schnell fahrenden Fahrzeugen angefahren wurde, wie das Genfer Staatsanwaltschaftsbüro mitteilte. Der beschuldigte Fahrer, geboren 1994, wurde verhaftet und gilt als unschuldig bis zu seiner Verhandlung. Patrick Pulh, Leiter der Genfer Gendarmerie, beschreibt die typischen Täter als junge Männer, die von Aufmerksamkeit und Inszenierung fasziniert sind. Ein französischer Bericht vom April 2026 zeigt, dass 98 % der Täter von Straßenrennen Männer sind und ein Viertel Minderjährige.
Am 19. Juli 2026 wurde ein Motorradfahrer, der an einer roten Ampel auf der Route de Malagnou in Genf hielt, von hinten angefahren und getötet – durch zwei Fahrzeuge, die mit rasender Geschwindigkeit fuhren, wie das Genfer Staatsanwaltschaftsbüro mitteilte.
Der beschuldigte Fahrer, geboren 1994, wurde verhaftet. Er gilt als unschuldig bis zu seiner Verhandlung.
Am 21. Juli 2026 beschrieb Patrick Pulh, Leiter der Genfer Gendarmerie, in der RTS-Sendung «Forum» das typische Profil der Täter: junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren, häufig in hochpreisigen Sportwagen, die Eindruck schinden möchten, indem sie ihre Motoren über einige hundert Meter aufheulen lassen.
Ein im April 2026 veröffentlichter französischer Bericht bestätigt diesen Trend in großem Ausmaß: 98 % der Täter von motorisierten Straßenrennen sind Männer, 93 % sind unter 35 Jahren alt, und ein Viertel sind Minderjährige.
Eine australische Studie, die 802 Raser untersuchte, zeigt, dass diese Fahrer deutlich mehr Verkehrsverstöße, Führerscheinentzüge und Unfälle aufweisen als der Durchschnitt der jungen Männer ihrer Generation.
Finnische Forscher und französische Behörden führen das Phänomen auf eine Kultur der Geschwindigkeit und Risikobereitschaft zurück, die mit Männlichkeit, Alkoholkonsum, Wettbewerbsgeist und der Anziehung des Verbotenen verbunden ist. Soziale Netzwerke verstärken das Phänomen: Videos von Straßenrennen können von Tausenden von Menschen gesehen werden und bieten sofortige Aufmerksamkeit.
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Im Schweizer Recht wird das Raserdelikt – eine Straftat gemäß dem Bundesgesetz über die Straßenverkehrssicherheit (SVG) für extrem gefährliche Fahrweise, insbesondere für große Geschwindigkeitsverstöße – mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 4 Jahren bestraft.
Patrick Pulh räumt ein, dass Geschwindigkeitsverstöße in Genf zunehmen. Er weist jedoch auf die Schwierigkeit hin, das Phänomen der Straßenrennen im Kanton genau zu beziffern.
Das genaue Ausmaß von Straßenrennen in Genf ist nicht bekannt. Die Genfer Gendarmerie verfügt über keine genauen Daten zu diesem Phänomen im Kanton.
Ein Straßenrennen besteht darin, in städtischen Gebieten mit sehr hoher Geschwindigkeit zu fahren, mit brutalen Beschleunigungen und gefährlichem Verhalten, oft gefilmt und in sozialen Netzwerken verbreitet.
Das Raserdelikt, eine Straftat gemäß dem Bundesgesetz über die Straßenverkehrssicherheit (SVG) für extrem gefährliche Fahrweise, kann bis zu 4 Jahre Freiheitsstrafe zur Folge haben.
Laut einem französischen Bericht vom April 2026 sind 98 % der Täter Männer, 93 % sind unter 35 Jahren alt und ein Viertel sind Minderjährige. Die Genfer Gendarmerie beschreibt Jugendliche im Alter von 18 bis 30 Jahren, die hochwertige Fahrzeuge fahren.
Finnische Forscher und französische Behörden erklären dieses Verhalten durch das Bedürfnis nach Aufsehen und sofortiger Aufmerksamkeit: Videos können von Tausenden von Menschen in sozialen Netzwerken gesehen werden.