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Schweiz
Herz — Desk Schweiz · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Am 21. Juli 2026 sind mindestens 15 Menschen in der Schweiz in einem Monat ertrunken, darunter zwei kürzlich in der Aare, gemäss Daten der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG), die der Nachrichtenagentur Keystone-ATS mitgeteilt wurden. Die Bilanz 2026 übersteigt bereits die Zahlen von 2024 und 2025, bleibt aber unter denjenigen von 2022 und 2023. Tödliche Unfälle ereignen sich hauptsächlich in Seen und Flüssen. Besonders gefährdet sind junge Erwachsene von 17 bis 32 Jahren und Personen ab 65 Jahren. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen.
Am 21. Juli 2026 sind mindestens 15 Menschen in der Schweiz in einem Monat ertrunken, darunter zwei kürzlich in der Aare, gemäss Daten der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG), die der Nachrichtenagentur Keystone-ATS mitgeteilt wurden, der wichtigsten Nachrichtenagentur des Landes.
Die Bilanz 2026 übersteigt bereits die Zahlen von 2024 und 2025, bleibt aber unter denjenigen von 2022 und 2023.
Zwei Gruppen sind besonders gefährdet, in der Schweiz tödlich zu ertrinken. Junge Erwachsene von 17 bis 32 Jahren sind anfälliger für Risikoverhalten. Personen ab 65 Jahren sind durch Gesundheitsfaktoren beeinträchtigt.
Männer ertrinken deutlich häufiger tödlich als Frauen.
Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich in natürlichen Gewässern – Seen und Flüssen –, wo die Bedingungen weniger vorhersehbar sind als im Schwimmbad.
In Flüssen sind die Hauptrisiken Strömungen, versunkene Hindernisse, Wehre und schwierige Ausstiegspunkte. In Seen unterschätzen Schwimmer häufig die Entfernungen, die Wassertemperatur und Wetteränderungen.
Schönes Wetter lockt mehr Menschen zum Wasser und erhöht das Risiko. Die SLRG identifiziert zwei wiederkehrende Faktoren: Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und Unterschätzung der Gefahren, insbesondere wechselnder Strömungen.
Die Sterblichkeit durch Ertrinken war in der Schweiz im letzten Jahrhundert viel höher: 211 Todesfälle wurden 1934 registriert, 147 im Jahr 1974. Seit diesem Zeitpunkt ist die Bilanz jährlich gesunken.
Dieser Rückgang wird auf den Schwimmunterricht und die von der SLRG eingeführten Sicherheitsregeln zurückgeführt. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Ertrinkungen auf etwa 50 Todesfälle pro Jahr stabilisiert. Im Jahr 2025 lag die Quote bei etwa 0,5 Todesfällen pro 100'000 Einwohner.
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Die verfügbaren Daten geben keine genauen Zahlen für die Jahre 2022, 2023, 2024 und 2025 an, sondern nur relative Vergleiche. Die genauen Umstände jedes Unfalls des vergangenen Monats werden nicht mitgeteilt. Die SLRG hat die Gründe für den Anstieg 2026 im Vergleich zu den beiden vorherigen Jahren nicht erläutert.
In den letzten Jahren sterben etwa 50 Menschen pro Jahr durch Ertrinken in der Schweiz. Im Jahr 2025 lag die Quote bei etwa 0,5 Todesfällen pro 100'000 Einwohner.
Junge Erwachsene von 17 bis 32 Jahren (Risikoverhalten) und Personen ab 65 Jahren (Gesundheitsfaktoren) sind am meisten gefährdet. Männer sind deutlich häufiger Opfer als Frauen.
Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich in natürlichen Gewässern – Seen und Flüssen. Die Risiken sind dort weniger vorhersehbar als im Schwimmbad: Strömungen, Hindernisse, Temperatur, Entfernungen und Wetteränderungen werden häufig unterschätzt.
Bis 21. Juli 2026 übersteigt die Bilanz bereits diejenige von 2024 und 2025, bleibt aber unter den Bilanzen von 2022 und 2023, gemäss SLRG. Historisch wurden 1934 in der Schweiz 211 Todesfälle durch Ertrinken registriert, gegenüber etwa 50 in den letzten Jahren.