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Schweiz
Herz — Desk Schweiz · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
«Allures dissidentes. Apparences queer et représentations de soi du 19e siècle à aujourd'hui» ist soeben im Verlag art & fiction erschienen (428 Seiten). Das Sammelwerk wird herausgegeben von den Kunsthistorikerinnen Elizabeth Fischer (HEAD, Genf) und Magali Le Mens (Université de Rennes 2) und untersucht, wie Erscheinungsformen im frankophonen Raum als Terrain der Dissidenz dienten – in Belgien, frankophone Kanada, Frankreich, Guadeloupe und der Schweiz. Das Werk hebt insbesondere Ida Erne (1906–1990), Pionierin des Schweizer Lesbenromans, hervor und analysiert alltägliche Gegenstände wie das T-Shirt und den Rucksack als Vektoren queerer Identität.
«Allures dissidentes. Apparences queer et représentations de soi du 19e siècle à aujourd'hui» ist soeben im Verlag art & fiction erschienen, berichtet Le Temps. Das 428 Seiten starke Werk wird von der Kunsthistorikerin Elizabeth Fischer (HEAD, Genf) und Magali Le Mens von der Université de Rennes 2 herausgegeben. Der nichtbinäre Schweizer Poet Klimte trägt Gedichte bei.
Verankert in der Perspektive der Kulturwissenschaften versammelt das Sammelwerk Studien zu fünf frankophonen Räumen: Belgien, frankophone Kanada, Frankreich, Guadeloupe und Schweiz. Laut Le Temps ist es «wirklich innovativ», diese Territorien in einem Band zu vereinen.
Das Werk zeigt, wie alltägliche Kleidungsstücke und Accessoires sich mit politischer Bedeutung aufladen. Das T-Shirt, ursprünglich männliches Unterhemd, wurde zur Trägerin von Slogans. Der Rucksack, anfangs mit Wanderungen verbunden, wurde zu einem Werkzeug feministischen Aktivismus.
Diese Objekte werden zu Vektoren queerer Dissidenz, je nachdem, wer sie trägt und in welchem Kontext – das ist eine der zentralen Aussagen des Werks.
Das Werk würdigt Ida Erne (1906–1990), die als Pionierin des Schweizer Lesbenromans vorgestellt wird. Ihr Manuskript «Autrement que les autres» erzählt von einer Leidenschaft zwischen zwei Frauen im Zürich der 1950er Jahre.
Das Manuskript wurde Madeleine Marti kurz vor Ernes Tod anvertraut und 2022 im Verlag Paulette éditrice in einer französischen Übersetzung von Nathalie Garbely veröffentlicht.
Mehrere queere Publikationen und Kollektive werden behandelt. Das Gai Pied, später Gai Pied Hebdo, war ein französisches Magazin für Homosexuelle: gegründet 1979 von Jean Le Bitoux, stellte es 1992 sein Erscheinen ein.
Die Schwestern der Ewigen Nachsicht, eine gemischte und internationale LGBT-Aktivistenbewegung, die 1979 in San Francisco gegründet wurde, werden ebenfalls untersucht. Diese Bewegung zählt 116 lokale Organisationen, «Klöster» genannt, weltweit; sie kämpft gegen Homophobie, für HIV-Prävention und für «universelle Freude».
Das Magazin Lesbia und die Effeministen-Bewegung werden ebenfalls behandelt. Diese beiden Referenzen werden in den verwendeten Quellen erwähnt, hatten aber keine überprüfbare enzyklopädische Definition im Rahmen dieses Artikels.
Der vollständige Name der Genfer Institution HEAD wird in den verfügbaren Quellen nicht angegeben. Die Effeministen-Bewegung und das Magazin Lesbia werden in dem Werk zitiert, aber für diese beiden Referenzen konnte keine unabhängig überprüfbare Definition ermittelt werden. Die Quellen enthalten keine Angaben zum genauen Veröffentlichungsdatum oder zur Auflage des Buches.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Es ist ein 428-seitiges Sammelwerk, veröffentlicht im Verlag art & fiction, das queere Erscheinungsformen in der frankophonen Welt vom 19. Jahrhundert bis heute erforscht, herausgegeben von den Kunsthistorikerinnen Elizabeth Fischer (HEAD, Genf) und Magali Le Mens (Université de Rennes 2).
Es behandelt Belgien, frankophone Kanada, Frankreich, Guadeloupe und die Schweiz.
Ida Erne (1906–1990) ist eine Pionierin des Schweizer Lesbenromans. Ihr Manuskript «Autrement que les autres», das von einer Liebesgeschichte in Zürich in den 1950er Jahren erzählt, wurde 2022 im Verlag Paulette éditrice in einer Übersetzung von Nathalie Garbely veröffentlicht.
Es ist eine gemischte und internationale LGBT-Aktivistenbewegung, die 1979 in San Francisco gegründet wurde. Ihre 116 lokalen Organisationen, «Klöster» genannt, kämpfen gegen Homophobie, für HIV-Prävention und für «universelle Freude».
Das Gai Pied, später Gai Pied Hebdo, war ein französisches Magazin für Homosexuelle, gegründet 1979 von Jean Le Bitoux. Es stellte 1992 sein Erscheinen ein.