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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Die Pflegekräfte und Hebammen im öffentlichen Dienst des australischen Bundesstaates South Australia haben am Donnerstag das Lohnangebot der Regierung mehrheitlich abgelehnt, obwohl ihre Gewerkschaft ANMF SA zur Annahme geraten hatte. Vorgesehen war eine Erhöhung um 16 Prozent über drei Jahre. Umstritten sind neben der Vergütung auch die Personalvorgaben und die Frage, ob Neugeborene bei der Berechnung der von Hebammen betreuten Patientenzahl getrennt von ihren Müttern gezählt werden. Nach dem Nein will die Regierung das South Australian Employment Tribunal einschalten. Das Arbeitsgericht soll den Konflikt schlichten und eine endgültige Entscheidung über die Betriebsvereinbarung treffen.
Die Pflegekräfte und Hebammen im öffentlichen Dienst von South Australia haben am Donnerstag mehrheitlich gegen das jüngste Lohnangebot der Regierung des australischen Bundesstaates gestimmt. Darüber berichtet der australische Sender ABC.
Ihre Gewerkschaft, die südaustralische Sektion der Australian Nursing and Midwifery Federation (ANMF SA), hatte ihnen zur Annahme geraten. Sie hatte jedoch mit einer möglichen Ablehnung gerechnet, ihre juristischen Teams informiert und das Schlichtungsverfahren vorbereitet.
Die Regierung von South Australia hatte den Pflegekräften und Hebammen im Juni eine Lohnerhöhung um 16 Prozent über drei Jahre angeboten.
Anfang Juni hatte die ANMF SA noch eine Erhöhung um 23 Prozent bis Ende 2027 gefordert. Später empfahl sie ihren Mitgliedern, das jüngste Regierungsangebot anzunehmen.
Finanzminister Tom Koutsantonis legte eine andere Berechnung vor. Unter Einbeziehung früherer administrativer Erhöhungen und ihrer kumulierten Wirkung entspreche das Angebot mehr als 10 Prozent über 18 Monate und etwa 17 Prozent über zweieinhalb Jahre.
Nach Angaben von Elizabeth Dabars und Tom Koutsantonis ging es bei der Abstimmung nicht nur um die Bezahlung. Auch die Personalausstattung gehörte zu den Streitpunkten.
Die Gewerkschaft verlangte insbesondere, Neugeborene bei der Berechnung der von Hebammen betreuten Patientenzahl getrennt von ihren Müttern zu zählen.
Elizabeth Dabars erklärte, die ANMF SA werde nun eine Änderung der gesetzlichen Vorschriften zu diesen Betreuungsschlüsseln anstreben. Die Forderung nach einer getrennten Zählung der Neugeborenen war nicht in die Verhandlungen aufgenommen worden.
Nach der Ablehnung will die Regierung das South Australian Employment Tribunal mit der Schlichtung beauftragen. Das Arbeitsgericht des Bundesstaates soll eine endgültige Entscheidung über die Betriebsvereinbarung treffen.
Tom Koutsantonis bezeichnete das Abstimmungsergebnis als enttäuschend. Nach seiner Darstellung stellte das Angebot einen Ausgleich zwischen den Bedürfnissen der Beschäftigten und denen der Steuerzahlenden dar.
Das Gericht muss entscheiden, ob das Angebot fair und angemessen ist. Es kann außerdem festlegen, ob die Lohnerhöhung höher oder niedriger ausfallen soll.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die endgültige Entscheidung über die Vereinbarung steht noch aus. Das Gericht muss auch klären, ob die festgelegte Lohnerhöhung über, auf oder unter dem Niveau des Regierungsangebots liegen wird.
Aus den vorliegenden Informationen geht nicht hervor, welchen Ausgang das angekündigte Vorhaben zur Änderung der gesetzlichen Berechnung der von Hebammen betreuten Patientenzahl nehmen wird.
Die Regierung von South Australia bot eine Erhöhung um 16 Prozent über drei Jahre an.
Anfang Juni verlangte die ANMF SA eine Lohnerhöhung um 23 Prozent bis Ende 2027.
Die Gewerkschaft wollte, dass Neugeborene bei der Berechnung der von Hebammen betreuten Patientenzahl getrennt von ihren Müttern gezählt werden.
Die Regierung will das South Australian Employment Tribunal mit der Schlichtung beauftragen und eine endgültige Entscheidung beantragen.
