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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Spanien bereitet sich am Mittwoch auf Hunderttausende Menschen vor, die zur Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis auf Hügel und an Strände reisen. Die Polizei erwartet rund 1,5 Millionen zusätzliche Autofahrten. Nach anhaltender Hitze und geringen Niederschlägen ist die Vegetation extrem trocken. Parken nahe trockener Vegetation, Grillieren und Feuerwerk sind verboten. Die Region Valencia schliesst vorsorglich ihre Naturparks. Krankenhäuser sind zudem wegen möglicher Augenschäden in Alarmbereitschaft; sechs Marken von Schutzbrillen wurden nach einer Warnung der Verbraucherorganisation FACUA zurückgerufen.
Die spanischen Behörden warnen, dass der erwartete Andrang auf Hügeln und an Stränden am Mittwoch die Waldbrandgefahr erhöht, berichtet The Guardian.
Umweltministerin Sara Aagesen erklärte in Niebla im Süden Spaniens, die Vegetation sei extrem trocken. Schon ein Funke oder unvorsichtiges Verhalten könne verheerende Waldbrände auslösen.
Anhaltende Hitze und geringe Niederschläge haben in den vergangenen Wochen Brände in weiten Teilen Spaniens begünstigt. Betroffen war unter anderem ein Gebiet westlich von Madrid.
Die Polizei rechnet am Mittwoch mit rund 1,5 Millionen zusätzlichen Autofahrten. Staus könnten Rettungsfahrzeugen im Brandfall den Zugang zu ländlichen Gebieten versperren.
Nach einer Prognose des spanischen Finanzministeriums reisen zudem 460.000 ausländische Gäste eigens für die Sonnenfinsternis nach Spanien.
Unterkünfte in kleinen Städten und Dörfern entlang der spanischen Beobachtungsroute sind seit Monaten ausgebucht. Auch von lokalen Enthusiasten eingerichtete Beobachtungsplätze sind voll belegt.
Das Parken auf Pannenstreifen oder nahe trockener Vegetation ist verboten. Die Behörden untersagen ausserdem Grillieren und Feuerwerk.
Die Region Valencia hat vorsorglich ihre Naturparks geschlossen und das Wandern auf ländlichen Wegen verboten.
Am Montag veröffentlichte der staatliche Wetterdienst AEMET, Spaniens Behörde für meteorologische Beobachtungen und Prognosen, seine Juli-Bilanz.
Der Juli stellte auf dem spanischen Festland den Rekord für den heissesten Monat seit Beginn der Messungen im Jahr 1961 ein.
Zugleich war es dort der trockenste Juli seit Messbeginn. Es fielen 4,3 Millimeter Regen, entsprechend 26 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge.
Der menschengemachte Klimawandel erhöht in Südeuropa die Wahrscheinlichkeit von Bränden und die Grösse der verbrannten Flächen.
Die totale Sonnenfinsternis zieht über Spanien. Die besten Beobachtungsbedingungen werden in einem rund 200 Kilometer breiten Korridor zwischen A Coruña an der nordwestlichen Atlantikküste und Mallorca im Mittelmeer erwartet.
Spaniens Krankenhäuser sind wegen möglicher Augenschäden in Alarmbereitschaft. Im ganzen Land werden Schutzbrillen kostenlos verteilt.
Sechs Marken von Schutzbrillen wurden zurückgerufen, nachdem FACUA, eine spanische Verbraucherorganisation, sie als gefährlich eingestuft hatte.
Jesús Meray, Direktor des Augenforschungsinstituts Fernández-Vega, empfiehlt, die Schutzbrille vor, während und nach der Sonnenfinsternis zu tragen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Er warnt, dass der direkte Blick in die Sonne irreparable Schäden verursachen könne.
Hunderttausende Menschen werden in Naturräumen erwartet, während die Vegetation nach anhaltender Hitze und geringen Niederschlägen extrem trocken ist.
Verboten sind das Parken auf Pannenstreifen oder nahe trockener Vegetation sowie Grillieren und Feuerwerk.
Die besten Bedingungen werden in einem rund 200 Kilometer breiten Korridor von A Coruña bis Mallorca erwartet.
Sie bereiten sich auf mögliche Augenschäden bei Menschen vor, die ohne geeignete Schutzbrille direkt in die Sonne schauen.